kommentar Der FCM spielt wie ein Absteiger
Es erscheint im ersten Moment paradox, ist deshalb so heikel: Der 1. FC Magdeburg macht gewiss nicht alles schlecht und steht doch zu Recht unter dem Strich in Liga zwei.

Magdeburg - An sich ist eine Niederlage gegen einen seit Wochen unbesiegten Tabellenführer zu verschmerzen. Und nach dem 0:1 des 1. FC Magdeburg im Duell mit Paderborn lässt sich positiv feststellen, welch große Schwierigkeiten der Underdog dem klaren Favoriten bereitete.
Am Ende erscheint die Pleite auch deshalb sehr bitter. Und bei näherer Betrachtung ist das Spiel in Anbetracht des Saisonverlaufs sogar alarmierend!
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Der FCM mag zwar bei eigenem Ballbesitz nicht wie ein Tabellenletzter aussehen. Doch auf sehr triste Weise spielen die Elbestädter tatsächlich wie ein Absteiger. Grund hierfür sind die immer gleichen Schwächen.
Die sich nun auch unter den neuen Trainern Pascal Ibold und Petrik Sander wiederholen. Insbesondere das unglaublich schlechte Agieren vor dem gegnerischen Tor, aber ebenso defensive Unzulänglichkeiten.
Das größte Dilemma besteht darin, dass baldige Besserung nahezu ausgeschlossen scheint. Im Gegenteil: Beobachter und Fans haben sich längst an die bekannten Schwachstellen gewöhnt, wundern sich also beileibe nicht mehr über die oft nahezu identischen Spielverläufe.
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Ohne Transferverstärkungen im Winter wird der Klassenerhalt auf keinen Fall gelingen! Es muss ohne Zweifel ein Goalgetter kommen.
Bis zu jener Wechselperiode könnte im schlimmsten Fall der Kontakt zum rettenden Ufer abreißen. Denn in der derzeitigen Verfassung kann der Club gegen kaum einen Gegner punkten.