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  5. 1. FC Nürnberg vor FCM im Formcheck: Unruhige Zeiten für Klose und sein Team

Unruhe beim FCM-Gegner "Wir wollen dominieren": FCN-Trainer Klose fordert mutigen Auftritt

Der 1. FC Nürnberg tat sich zuletzt gegen Abstiegskandidaten schwer. Das sorgt für Unruhe beim kommenden Gegner des 1. FC Magdeburg.

Von Marcel Fritze 25.04.2026, 11:00
Trainer Miroslav Klose erlebt beim 1. FC Nürnberg eine unruhige Saison.
Trainer Miroslav Klose erlebt beim 1. FC Nürnberg eine unruhige Saison. (Foto: imago/Zink)

Magdeburg/DUR - Im Hinspiel gegen den 1. FC Nürnberg startete Mateusz Zukowski mit seinen ersten beiden Toren für den 1. FC Magdeburg seinen Sturmlauf durch die 2. Bundesliga. Der 3:0-Heimsieg war der Auftakt für die Aufholjagd des damaligen Tabellenletzten, der drei von vier Partien vor der Winterpause gewann.

Am Sonntag (13.30 Uhr, live bei Sky) muss der FCM allerdings ohne seinen gesperrten Torjäger auskommen. Gleiches gilt für die Nürnberger, die auf ihren Topstürmer Mohamed Ali Zoma verzichten müssen. Beide Clubs sind zum Improvisieren gezwungen.

Angesichts von 38 Punkten auf dem Konto ist der Klassenerhalt beim Gastgeber nur noch Formsache. Dennoch herrscht eine gewisse Unruhe beim Tabellenneunten. Woran liegt das und wie will Trainer Miroslav Klose das kommende Spiel angehen?

Diskussionen über die Spielweise des 1. FC Nürnberg

Beim FCN ist man sich uneinig darüber, wie die jüngsten Leistungen einzuordnen sind. Zuletzt kam man bei den Abstiegskandidaten Braunschweig und Bielefeld nicht über ein Unentschieden hinaus. Zu Hause gegen Dresden unterlag die Elf von Trainer Miroslav Klose mit 0:2. “Zufrieden sind wir mit der Saison auf keinen Fall”, machte Torwart Jan Reichert nach dem dritten sieglosen Spiel in Folge deutlich.

Lesen Sie hier: FCN gegen FCM ist Hochrisikospiel

Klose hingegen wehrte sich zunächst gegen die aufkommende Kritik an seiner Arbeit. “"Ich lasse mir die Saison nicht zerreden! Ich sehe die Entwicklung jeden Tag", polterte der 47-Jährige unmittelbar nach dem Bielefeld-Spiel, um zwei Tage später einzuräumen: "Man muss den Spielern auch mal sagen, dass sie nicht so spielen, wie wir das wünschen."

Eine klare Handschrift des Trainers ist jedoch immer weniger zu erkennen. So zumindest die Sichtweise der Autoren von "Clubfokus". Einer Internet-Plattform, die den 1. FC Nürnberg aus analytischer Perspektive betrachtet. Die Experten stellen fest, dass der FCN in der Rückrunde einen Stilwechsel vollzogen hat.

Obwohl Klose für eine ballbesitzorientierte Spielweise mit geordnetem Spielaufbau steht, setzte er in den letzten Wochen vermehrt auf eine defensive Ausrichtung mit vielen langen Bällen. Die Passquote ging deutlich zurück. Gegen Bielefeld versuchten die Clubberer mit 28 Prozenz Ballbesitz in der zweiten Halbzeit die knappe Führung zu verwalten. Durch den späten Ausgleich erhielten sie dafür die Quittung.

Große Abhängigkeit von Topstürmer Zoma

Dass trotz des spielerischen Rückschritts noch vertretbare Ergebnisse eingefahren werden, liegt zum Großteil an zwei Unterschiedsspielern. Einerseits Mohamed Ali Zoma, der sich mit elf Toren und fünf Vorlagen zur Nürnberger Lebensversicherung entwickelte. Immer dann, wenn der 22-Jährige traf, verlor der FCN nicht. Doch in Bielefeld zog sich der Stürmer eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und fällt vorerst aus.

Lesen Sie hier: Das sind die besten Spieler beim FCN

Zweitbester Scorer ist Julian Justvan (sieben Tore, sieben Vorlagen), der bis auf seine Doppelpacks gegen Karlsruhe und Kiel in der Rückrunde zu selten glänzen konnte. Dahinter wird es dünn. Rafael Lubach erzielte alle seine fünf Saisontore in der Hinrunde und vergab in der Vorwoche eine Riesenchance. Aufgrund seines Tempos und seiner Tiefenläufe gilt er laut "Clubfokus" als der passende Ersatz für Zoma.

FCN-Verteidiger gehören zu den Besten der Liga

Defensiv gehören die Clubberer zu den besseren Mannschaften der Liga. In den Abwehrdisziplinen sind sie ganz vorne dabei. Während das Innenverteidiger-Duo aus Kapitän Fabio Gruber und Luka Lochoshvili zu den kopfballstärksten Spielern zählt, führt Linksverteidiger Berkay Yilmaz die Rangliste der gewonnenen Zweikämpfe an.

Mit Lochoshvili und dem Sechser Adam Markhiev befinden sich weitere FCN-Verteidiger ligaweit unter den besten Zweikämpfern. Seine robuste Spielweise führte bei Markhiev allerdings schon zu elf gelben Karten. Außerdem trug Torwart Jan Reichert einen wichtigen Teil zum fast gesicherten Klassenerhalt bei.

Gegen Magdeburg sieht Klose seine Mannschaft in der Pflicht, den eigenen Fans wieder besseren Fußball zu bieten. "Wir wollen ein anderes Gesicht zeigen. Wir wollen das zeigen, was uns in vielen Spielen ausgemacht hat zu Hause", sagte er in der Pressekonferenz am Freitag.

Um nach drei sieglosen Anläufen wieder erfolgreich zu sein, will der FCN wieder mehr für das eigene Spiel machen. "Viel wird davon abhängen, dass wir länger den Ball haben als in den letzten Spielen. Wir wollen auch dominieren", kündigte Klose an.

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