DFB-Pokal-Historie Stolperfalle Kaiserstuhlstadion? Dieser Zweitligist scheiterte beim Bahlinger SC
Vor dem DFB-Pokalspiel Bahlinger SC gegen 1. FC Magdeburg sind die Rollen klar verteilt. Die Badener brachten aber schon einige Zweitligisten in große Schwierigkeiten.

Bahlingen/DUR - An diesem Wochenende ist es wieder so weit: Die erste Runde im DFB-Pokal steht an. In vielen Spielen kommt es zum Duell "David gegen Goliath".
Dass dieser Wettbewerb seine eigenen Gesetze hat, musste der 1. FC Magdeburg erst vor zwei Jahren leidvoll erfahren. Beim 1:2 gegen den Regionalligisten Kickers Offenbach blamierte sich der Zweitligist bis auf die Knochen.
Das soll am Sonntag beim Bahlinger SC natürlich nicht passieren. Alles andere als ein klarer Sieg gegen den Fünftligisten wäre schon eine Enttäuschung.
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Aber der FCM sollte gewarnt sein. In seiner Pokalgeschichte konnte der fünfmalige Gewinner des Südbadenpokals schon den einen oder anderen Favoriten vor Probleme stellen.
DFB-Pokal: Bahlingen schlägt Zweitligist Aachen
Gleich bei ihrer Premiere im DFB-Pokal sorgten die Badener für Furore. Im August 2002 schaltete der damalige Viertligist den Zweitligisten Alemannia Aachen aus (1:0).
Auch in der zweiten Runde boten die Rot-Weißen einem Zweitligisten lange die Stirn. Erst in der 90. Minute ging Waldhof Mannheim mit dem Tor zum 2:1 einer Verlängerung aus dem Weg.
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Ein weiteres Mal ganz nah dran an der Sensation war der Außenseiter 2015 gegen den SV Sandhausen - wieder ein Zweitligist. Nach 120 torlosen Minuten musste das Elfmeterschießen für die Entscheidung sorgen. Bahlingens Göppert scheiterte am Aluminium und damit platzte der Pokaltraum.
Bochum und Heidenheim siegten in Bahlingen
Eine deutliche Angelegenheit war es in der Saison 2013/14, als Bahlingen dem zweitklassigen VfL Bochum mit 1:3 unterlag. Matchwinner für den VfL war Doppelpacker Piotr Cwielong, der in der Rückrunde 2016/17 für den FCM auflief.
Im letzten Jahr traf der BSC dann erstmals auf einen Erstligisten. Der 1. FC Heidenheim sorgte für die bislang größte Kulisse im Kaiserstuhlstadion. Vor 4.000 Zuschauern ließ der Bundesligist beim 5:0 nichts anbrennen.
Auf ein ähnlich eindeutiges Ergebnis hofft am Sonntag der 1. FC Magdeburg im Kaiserstuhlstadion. Doch der Oberligist will alles dafür tun, um den Profis ein Bein zu stellen, wie er es schon in der Vergangenheit gezeigt hat. Der FCM tut gut daran, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Sonst könnte es ein böses Erwachen geben.