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Vor DFB-Kracher Ballon d’Or: Vier Bayern-Stars vor FCM-Duell nominiert

Kurz vor dem Pokalduell mit dem 1. FC Magdeburg richtet sich der Blick nach Paris: Gleich mehrere Stars des FC Bayern sind für den Ballon d’Or nominiert.

Von Nico Esche 09.09.2026, 06:03
Gleich mehrere Spieler vom FC Bayern München wurden für den Ballon d'Or ausgezeichnet.
Gleich mehrere Spieler vom FC Bayern München wurden für den Ballon d'Or ausgezeichnet. (Foto: IMAGO / Noah Wedel)

Paris/DUR – Am 26. Oktober, und damit nur Stunden vor dem Spiel zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Magdeburg in der 2. DFB-Pokalrunde, wird der Ballon d’Or verliehen. Seit Dienstag stehen die Nominierten fest – gleich vier Spieler des kommenden FCM-Pokalgegners sind nominiert.

Neben namhaften internationalen Spielern wie Jude Bellingham von Real Madrid oder Titelverteidiger Ousmane Dembelé sowie Fußballlegende und WM-Finalteilnehmer Lionel Messi stehen für die Trophäe auch eine Handvoll Spieler aus der Bundesliga auf der Nominiertenliste.

Der deutsche Rekordmeister und Rekordpokalsieger Bayern München stellt Luis Diaz, Harry Kane, Michael Olise und Dayot Upamecano. Klangvolle Namen, die Ende Oktober die Chance auf die begehrte Trophäe haben – wenn auch keine große – und kurz darauf auf Baris Atik, Mateusz Zukowski und Falko Michel vom FCM im DFB-Pokal treffen werden.

Ballon d'Or: Weitere Bundesliga-Stars nominiert

Ebenfalls aus Deutschland nominiert sind zudem Klara Bühl, die Dänin Pernille Harder und die Japanerin Momoko Tanikawa (alle FC Bayern München) in der Kategorie „Ballon d’Or Feminin“ sowie Lennart Karl, ebenfalls aus München, und Ibrahim Maza (Bayer Leverkusen, Algerien) für den besten U-21-Spieler.

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Der Schweizer Gregor Kobel von Borussia Dortmund ist nominiert für den Yashin-Award, der die besten Torhüter auszeichnet, und die Deutsche Ann-Katrin Berger vom US‑amerikanischen Verein Gotham FC. Als bester Trainer steht der Belgier Vincent Kompany auf der Liste, der den FC Bayern München trainiert.

Warum die Ballon-d’Or-Wahl für Kritik sorgt

Der Ballon d’Or wird Ende Oktober zum 70. Mal verliehen. Federführend ist die französische Fachzeitschrift „France Football“. Die Verleihung steht seit Jahren in der Kritik.

Vorwürfe sind unter anderem, dass die Vergabe intransparent und von Subjektivität geprägt sei, also Spielerinnen und Spieler nicht wegen der Leistung, sondern wegen des Hypes um die Person vergeben werde.

Begehrt ist die Trophäe trotzdem bei vielen Spielern. In den vergangenen Jahren dominierten allen voran die Über-Fußballer Lionel Messi und Cristiano Ronaldo bei den Auszeichnungen. Gut möglich, dass sich schon bald ein Spieler von FCM-Pokalgegner Bayern München in diese exklusive Liste einreihen kann.