Wer konnte überzeugen? 1. FC Magdeburg: Das sind die Gewinner der Hinrunde
Licht und Schatten präsentierte der 1. FC Magdeburg in dieser "Achterbahn"-Hinrunde voller bitterer Pleiten und strahlender Triumphe. Ein paar Spieler überzeugten in dieser Phase und überraschten sogar.

Magdeburg/DUR - Der Saisonstart verlief für den 1. FC Magdeburg sportlich katastrophal. Nach dem Trainerwechsel fing sich der Club wieder und sammelte fleißig Punkte, allein zehn aus den letzten vier Spielen.
So ambivalent die Hinrunde für den FCM war, so zweischneidig war die freilich auch die Leistung der Spieler. Dennoch stachen ein paar der Magdeburger Akteure positiv heraus.
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Tobias Müller
War die Saison 2024/25 noch schwierig für den Ex-Kapitän, so ist Müller inzwischen wieder wichtig. Schon in der Hinrunde absolvierte der Verteidiger mehr Einsatzminuten als in der kompletten abgelaufenen Spielzeit.
Das hat natürlich auch mit den Verletzungen von Jean Hugonet und Daniel Heber zu tun, aber Müller zeigte durch die Bank ordentliche Leistungen in der Defensive, wodurch er sich seinen Stammplatz absolut verdiente.
Falko Michel
Seit dem Trainerwechsel von Fiedler auf Sander ist der 24-Jährige plötzlich gesetzt im zentralen Mittelfeld. Und seine Leistungen geben das auch her.
Michel ist präsent, geht voran, überzeugt als Zweikämpfer und Ankurbler, nur an seiner Effizienz muss er noch arbeiten. Dafür wird er aber noch Zeit haben, denn seinen Stammplatz hat er wohl erst einmal sicher - anders als unter den Trainern Titz und Fiedler.
Alexander Nollenberger
"Nolle" ging als Stammspieler in die Saison und ist inzwischen einer der wichtigsten Akteure beim 1. FCM. Vor allem die Offensive braucht das Tempo und die Dynamik des Flügelspielers.
Der 28-Jährige macht die linke Magdeburger Seite im Zusammenspiel mit Baris Atik zu einer Waffe. Seine Bilanz von zwei Toren und drei Vorlagen ist allerdings noch ein wenig ausbaubar.
Laurin Ulrich
Die Leihe des Kapitäns der deutschen U20-Nationalmannschaft war ein richtig guter Griff von Otmar Schork. Ulrich ist mit seinen 20 Jahren schon sehr reif, spielt schlauen Fußball und tut dem FCM in der Zentrale gut.
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Der Youngster verpasste unter beiden Trainern kaum Spielminuten, lediglich seine Quote von null Toren und zwei Vorlagen gibt seinen großen Einfluss auf das FCM-Spiel nicht angemessen wieder.
Mateusz Zukowski
Der Pole war eigentlich als Vorgriff auf die Rückrunde im Sommer geholt worden. Sein Mittelfußbruch ist inzwischen verheilt und Zukowski prägte schon die Hinrunde mit, und das sehr positiv.
Mit Tempo, Dynamik und Wucht belebte er den schwächelden FCM-Sturm auf Anhieb, sammelte fünf Scorerpunkte in vier Partien und wurde so zum Hoffnungsträger auf mehr Tore und Erfolge.