Er schaffte fast die Sensation Bis ins Finale: FCM-Coach Sander weiß, wie der DFB-Pokal funktioniert
Mit Energie Cottbus marschierte Petrik Sander als Trainer einst bis ins DFB-Pokalfinale. Als FCM-Trainer erwartet ihn nun der Bahlinger SC. Der Coach profitiert von seiner Erfahrung.

Magdeburg/DUR - FCM-Coach Petrik Sander weiß, wovon er redet, wenn es um den DFB-Pokal und dessen Gesetze geht. Immer wieder sind es die krassen Außenseiter, die in diesem Wettbewerb die Geschichten schreiben.
Sander war einst selbst Teil eines solchen Märchens. 1997 an der Seite von Trainer-Urgestein Eduard Geyer beim damaligen Regionalligisten Energie Cottbus, der es sensationell bis ins Finale nach Berlin schaffte, dort gegen den VfB Stuttgart und dessen berühmtes "Magisches Dreieck" aber mit 0:2 unterlag.
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"Das Gefühl, im Pokal weit zu kommen, ist genial", sagte Sander vor dem Spiel am Sonntag beim Bahlinger SC (15.30 Uhr, Sky). Dann ist der 1. FC Magdeburg der klare Favorit.
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Im Vorjahr schaffte man es nach Siegen gegen Illertissen und dem 1. FC Saarbrücken bis ins Achtelfinale, wo sich der FCM gegen Top-Favorit RB Leipzig lange wacker schlug, am Ende aber mit 1:3 aus dem Pokal ausschied. "Wenn man sich mit RB messen kann, dann ist das rein sportlich gesehen ein lohnendes Ziel", sagte Sander.
Der FCM sollte gewarnt sein
Der Bahlinger SC ist am Sonntag ein Team, das nichts zu verlieren hat. Nach dem jüngsten Abstieg in die fünfte Liga will man sich und seine Fans von neuem beweisen, dass noch Leben in der Mannschaft steckt - was zu einem Problem für den 1. FCM werden könnte.
Ein Problem, mit sich auch Club-Trainer Petrik Sander schon vor Jahrzehnten konfrontiert sah. Mit dem FCM geht er als Cheftrainer in seine zweite Pokalsaison. Es wird sich zeigen, wann Schluss für den Coach und sein Team sein wird.