Gewalt beim Fußballspiel Nach schweren Ausschreitungen bei FCM-Spiel: Polizei sucht drei Tatverdächtige (Fotos im Text)
Nach schweren Ausschreitungen beim Fußballspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden fahndet die Polizei öffentlich nach drei Tatverdächtigen.

Magdeburg – Nachdem es beim Zweitliga-Fußballspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden im Januar 2026 zu schweren Ausschreitungen gekommen war, sucht die Polizei jetzt mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach Tatverdächtigen.
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Gegen drei Personen wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes, des schweren Landfriedensbruchs und weiterer Straftaten ermittelt. Mithilfe von Fotos einer Überwachungskamera aus der Avnet Arena sucht die Polizei die mutmaßlichen Täter.



Wer Informationen zu den mutmaßlichen Tätern hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0391/5461010 bei der Polizei zu melden.
Gewalt bei FCM gegen Dynamo: Erste Anklagen bereits erhoben
Bei den Ausschreitungen im Umlauf des Stadions wurden im Januar 77 Polizisten verletzt, von denen 17 im Krankenhaus behandelt werden mussten. Gewaltbereite Fans des 1. FC Magdeburg hatte erfolglos versucht, in den Gästebereich der Dynamo-Fans zu gelangen und waren dann auf Polizisten im Stadionumlauf losgegangen.
Der Gewaltexzess hatte deutschlandweit große Bestürzung ausgelöst, die "Ermittlungsgruppe Umlauf" wurde zur Aufklärung der Vorfälle gegründet. Der FCM hatte bereits angekündigt, gegen alle Täter Stadionverbote verhängen zu wollen und sich klar von den Vorfällen distanziert. Der Verein war vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu einer hohen Geldstrafe und einem Zuschauer-Teilausschluss verurteilt worden.
Zuvor waren bereits erste Verdächtige durch die Polizei festgenommen worden. Gegen einen 29-Jährigen wurde Anklage wegen versuchten Mordes erhoben. Ihm wird vorgeworfen, einen 15 Kilogramm schweren Pflasterstein aus kurzer Distanz auf Polizeibeamte geworden zu haben.