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Elbclasico Zahmer 1. FCM verliert Derby gegen Dynamo Dresden

In einem leidenschaftlichen Duell verlor der 1. FC Magdeburg am Sonntag das Derby gegen Dynamo Dresden. Die Sachsen gingen früh in Führung und ließen bis zum Schluss nichts anbrennen.

Von Nico Esche Aktualisiert: 18.10.2026, 15:42
Das 78. Elbclasico zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden endete im Rudolf-Harbig-Stadion mit
Das 78. Elbclasico zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden endete im Rudolf-Harbig-Stadion mit (Foto: IMAGO / Fotostand)

Dresden/Magdeburg/DUR – Am 8. Spieltag reiste der 1. FC Magdeburg zu Zweitliga-Konkurrent Dynamo Dresden. Alles war für die 78. Ausgabe des „Elbclasico“ aufbereitet. Und pünktlich rollte dann der Ball. An der Startelf hat sich im Vergleich zum Hannover-Spiel bei den Magdeburgern nichts verändert.

Nach nicht einmal einer Minute hatte der FCM eine gute Tor-Gelegenheit durch Mateusz Zukowski, dessen Schuss aus der Distanz nur knapp am linken Pfosten vorbeizog. Nur zwei Minuten später wurde der Abschluss von Emmanuel Iyoha blockiert.

In der 7. Minute wurde Schiedsrichter Robin Braun an die Seitenlinie geschickt, um sich einen möglichen Strafstoß anzuschauen. Tobias Müller erwischte zuvor beim Klärungsversuch die Wade von Nicolai Rapp, der zu Boden ging. Die Entscheidung fiel auf Elfmeter für Dynamo. Dresdens Niklas Hauptmann trat an und versenkte den Ball zum 0:1 aus Sicht der Magdeburger.

FCM scheitert, Dresden trifft

Für die Gastgeber lief in dieser Phase alles nach Plan. Die Sachsen gingen früh in Führung, überließen den Magdeburgern den Ball (zeitweise 80 Prozent Ballbesitz) und suchten sich ihre Chancen durch Pressing und über Konter. Der FCM lief dem Rückstand hinterher.

Keine gute erste Halbzeit für die Magdeburger, die zeitweise ordentlich ins Schwimmen gerieten und viele sehr einfache Fehler produzierten und die Dresdner damit einluden. Der FCM hatte viel Ballbesitz, konnte daraus aber nur einen einzigen Schuss aufs Tor generieren.

Dresden legte nach und machte das Spiel

Und nach Wiederanpfiff machten beiden Mannschaften genauso weiter. Dynamo machte Druck, Magdeburg wirkte neben der Spur. Jonas Sterner gewann das Duell gegen Baris Atik tief in der Hälfte der Gäste. Dessen Flanke konnte der FCM nicht klären, der Ball landete vor den Füßen von Simon Straudi, der aus zehn Meter einnetzte.

Und Dresden hatte in der 68. Minute die perfekte Gelegenheit zu erhöhen: Vincent Vermeij bekam einen langen hohen Ball serviert. Der Niederländer ging allein auf Dominik Reimann zu. Doch der FCM-Keeper parierte stark, hielt sein Team im Spiel.

Dresden verteidigte leidenschaftlich, Magdeburg rannte an. Am Ende aus Sicht der Magdeburger vergebens, der FCM verlor klar das Derby am Sonntag mit 0:2.