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  5. Energie Cottbus und der FCM verbinden Petrik Sander und Reinhard Rother

Ex-Cottbus-Sturmduo in Magdeburg Noch heute in Kontakt: Energie und der FCM verbinden Rother und Sander

Bei Energie Cottbus stürmten Reinhard Rother und Petrik Sander gemeinsam in der DDR-Oberliga. Heute sehen sich beide beim 1. FC Magdeburg regelmäßig.

Von Hans-Joachim Malli 23.05.2026, 08:00
Reinhard Rother (2.v.r.) als Tribünengast in der Avnet Arena bei einem Heimspiel des 1. FC Magdeburg.
Reinhard Rother (2.v.r.) als Tribünengast in der Avnet Arena bei einem Heimspiel des 1. FC Magdeburg. (Foto: imago/Christian Schroedter)

Magdeburg/DUR - Wenn die neue Zweitliga-Saison beginnt, wird auch der ehemalige FCM-Kicker Reinhard Rother (61) wieder mit früheren Mannschaftskameraden die Spiele der Blau-Weißen in der Avnet Arena verfolgen.

Insgesamt 133 Partien bestritt der aus Friedland (ehemaliger DDR-Bezirk Neubrandenburg) stammende Stürmer mit Unterbrechungen zwischen 1984 und 1994 für die erste Mannschaft des Clubs in der DDR-Oberliga bzw. Amateuroberliga Nord/Ost, dazu acht Juniorenauswahl-Spiele und ein Uefa-Cup-Spiel gegen Athletic Bilbao.

Genauso interessiert den bei der Landespolizei in Prester als Sportausbilder tätigen Diplom-Sportlehrer aber auch das Abschneiden von Aufsteiger Energie Cottbus. Und das aus gutem Grund. Zwischen 1989 und 1991 bestritt Rother auch 29 Oberliga-Spiele für die Lausitzer, bevor der spätere Bundesligist zum vierten Mal absteigen musste, und zwar an der Seite von Sturmkollege Petrik Sander, dem heutigen FCM-Trainer.

Rother und Sander stürmten zusammen für Energie Cottbus

„Pet war zwar nicht so lautstark, stand aber oft richtig. Er war schon immer ein sehr umgänglicher Typ, mit dem ich mich gut verstanden habe, obwohl wir ja eigentlich Konkurrenten waren“, erinnert sich Vollblutstürmer Rother an seine Energie-Zeit.

Lesen Sie hier: Wollitz führt Energie Cottbus in die 2. Bundesliga

Aus Zwickau gekommen, wohin er praktisch im Tausch mit Sachsenring-Keeper Andreas Narr gewechselt war, hatte er im fußballverrückten Cottbus unter Trainer Fritz Bohla eine schöne Zeit an der Seite der späteren Energie-Idole Jens Melzig, Jörg Schwanke oder Detlef Irrgang und eben Sander.

„Cottbus war keineswegs Einöde oder Niemandsland. Im Gegenteil. Dort herrschte eine große Euphorie“, so Rother. Erst in diesem März war er anlässlich des 60. Jahrestage der Vereinsgründung wieder dort, brachte für das Energie-Museum gleich vier Trikots seiner Ex-Vereine FCM, Sachsenring Zwickau, Energie Cottbus und Fortuna Magdeburg mit. Auch seine damalige Wohnung in Cottbus-Sachsendorf besuchte er noch einmal.

Rother erwartet Energie Cottbus im Abstiegskampf

Dem aktuellen Aufsteiger wünscht er alles Gute, weiß aber auch: „Zweite Liga wird eine große Herausforderung für Energie, zumal die Leistungsträger doch schon ein gewisses Alter erreicht haben. Das Wollitz-Team wird wohl gegen den Abstieg spielen.“

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Der FCM, gleich zweimal, Zwickau und Cottbus waren nicht die einzigen Stationen des Reinhard Rother. Gemeinsam mit Frank Siersleben ging er 1994 zu Fortuna Magdeburg und Trainer Rolf Döbbelin. Der Verein aus dem Norden der Landeshauptstadt hatte mit dem Projekt „Fortuna 2000“ große Pläne, wollten den FCM als Nummer in der Elbestadt ablösen.

Immerhin duellierten sie sich mit dem Club vor 10.000 Fans im Grubestadion, verpassten 1997 den Regionalligaaufstieg als Oberliga-Dritter hinter Staffelsieger FCM und dem Rangzweiten Dresdner SC nur um zwei Punkte. 1999 war dann bei Fortuna Schluss.

Sander und "FCM-Fan" Rother haben noch heute Kontakt

Noch heute bestellt der einstige Fortuna-Manager Dietmar „Pulle“ Hempel über Rother-Tochter Anna Maria beim Besuch in der Apotheke in Magdeburg-Nord Grüße an den Papa. Deren Zwillingsschwester, Julia – aus erster Ehe von Reinhard Rother – arbeitet als Grundschullehrerin in Magdeburg.

Der gebürtige Mecklenburger und Ex-Cottbuser auf Zeit Reinhard Rother ist längst in Magdeburg heimisch geworden, hält auch aktuell Kontakt mit seinem ehemaligen Mitspieler und heutigen FCM-Coach Petrik Sander.

„Mal schaue ich beim Training vorbei, ansonsten schreiben wir unregelmäßig“, so Rother, der nach seiner Karriere noch bei Eintracht Gommern, das er mit 28 Toren in die Landesliga schoss, sowie beim VfB Ottersleben und in der FCM-Traditionsmannschaft kickte.

Das alles ist Geschichte. Jetzt ist Reinhard Rother „nur noch FCM-Fan“ und neuerdings auch wieder ein bisschen von Energie Cottbus.

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