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  5. 1. FC Magdeburg gegen Kaiserslautern: Gegnercheck vor dem Saisonfinale

FCK im Check Prtajin fehlt, die Form wackelt: So gefährlich ist FCM-Gegner Kaiserslautern wirklich

Der 1. FC Magdeburg hat den Klassenerhalt vor Augen. Und mit dem 1. FC Kaiserslautern kommt ein Gegner, dessen Saison zuletzt ins Wanken geraten ist

Von Marcel Fritze 16.05.2026, 10:30
Torsten Lieberknecht (Trainer vom 1. FC Kaiserslautern, li.) und Petrik Sander (Trainer 1. FC Magdeburg) treffen am Sonntag zum Saisonfinale aufeinander.
Torsten Lieberknecht (Trainer vom 1. FC Kaiserslautern, li.) und Petrik Sander (Trainer 1. FC Magdeburg) treffen am Sonntag zum Saisonfinale aufeinander. (Foto: IMAGO / Jan Huebner; Susanne Hübner)

Magdeburg/DUR - Ein ums andere Mal zog der 1. FC Kaiserslautern in den letzten Wochen den Unmut der FCM-Fans auf sich. Schließlich verlor der FCK gegen die Kellerkinder Holstein Kiel, Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden - allesamt direkte FCM-Konkurrenten. Erst am vergangenen Freitag leisteten die Pfälzer mit dem 2:0 gegen Bielefeld auch mal Schützenhilfe im Abstiegskampf.

Am Sonntagnachmittag (15:30 Uhr, Sky) kann der 1. FC Magdeburg den Klassenerhalt aus eigener Kraft perfekt machen. Dafür braucht es einen Punktgewinn gegen Kaiserslautern.

Angesichts der letzten Auftritte der Gäste ein machbares Unterfangen. Denn der Tabellensiebte musste den Aufstieg bereits vorzeitig abschreiben und scheint keine großen Ambitionen mehr zu verfolgen.

Prtajin-Ausfall lähmt FCK-Offensive

Nachdem die Lauterer die Hinrunde mit sechs Punkten hinter den Aufstiegsplätzen abgeschlossen hatten, kauften sie im Winter kräftig ein. Für Innenverteidiger Jacob Rasmussen von RB Salzburg legten die Pfälzer eine Million Euro hin.

Ablösefrei hingegen kam der ehemalige FCM-Stürmer Mergim Berisha von der TSG Hoffenheim. Mit der Hoffnung, nach zweieinhalb Jahren ohne regelmäßige Spielpraxis wieder häufiger auf dem Platz zu stehen.

Zudem wurde Norman Bassette von Coventry City aus der zweiten englischen Liga ausgeliehen. Gemeinsam mit Berisha sollte er den FCK-Angriff variabler machen, der klar auf den verletzungsanfälligen Ivan Prtajin ausgerichtet war.

Die Rückrunde begann verheißungsvoll. Auf ein 3:1 gegen Aufstiegskonkurrent Hannover folgte ein 2:2 auf Schalke, bei dem Prtajin seine Saisontore zehn und elf erzielte. In der Woche darauf gegen Elversberg kam aber der Schock: Prtajin musste zur Halbzeit verletzt raus. Der FCK verlor das Verfolgerduell und erhielt kurze Zeit später die ernüchternde Prognose: Achillessehnenriss und Saisonaus für den Torjäger.

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Diesen Verlust konnten die Neueinkäufe nicht auffangen. Bassette und Berisha steuerten in der Rückrunde jeweils nur zwei Tore bei. Auch der im ersten Halbjahr stark aufspielende Naatan Skyttä (9 Tore, 5 Vorlagen) baute nach der Winterpause deutlich ab. Lediglich Kapitän Marlon Ritter (8 Tore, 3 Vorlagen) schaffte es, seine Torgefahr über die gesamte Saison aufrecht zu halten.

Aber nicht nur der Offensivmotor stockte in der zweiten Saisonhälfte vermehrt. Auch die Abwehr schwächelte gelegentlich. Insbesondere auswärts erlitt Kaiserslautern deutliche Niederlagen, unter anderem in Darmstadt (0:4), Nürnberg (0:3) und Kiel (0:3). Spätestens nach der Pleite im hohen Norden am 30. Spieltag musste der FCK bei neun Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz den Aufstieg ad acta legen.

FCK-Trainer Lieberknecht fördert die Jugend

Das sah auch Trainer Torsten Lieberknecht ein und nutzte die Gelegenheit, um die Nachwuchstalente im Verein zu fördern. Gegen Braunschweig beorderte er Stammtorwart Julian Krahl auf die Bank, um Enis Kamga sein Profi-Debüt zu ermöglichen. Bei der 0:2-Niederlage machte der 18-Jährige allerdings eine unglückliche Figur und wurde fortan wieder in die zweite Mannschaft versetzt.

Ebenso debütierten Ben Jungfleisch und David Schramm in den vergangenen beiden Partien. Letzterer wurde gegen Bielefeld sogar in die Startelf befördert. Schon Ende November hatte Lieberknecht den 16-Jährigen Dion Hofmeister zum jüngsten Spieler gemacht, der je für den FCK aufgelaufen war.

Beim Saisonfinale in Magdeburg kann der Tabellensiebte wieder auf Lukas Kunze zurückgreifen, der die Sperre seiner 15. Gelben Karte abgesessen hat. Auch Rechtsverteidiger Paul Joly, mit 6 Vorlagen bester Vorbereiter, ist wieder einsatzfähig.

Verzichten müssen die Gäste neben Prtajin auf die verletzten Mika Haas und Semih Sahin sowie den gesperrten Luca Sirch - allesamt Stammkräfte über weite Teile der Saison.

Vor Kaiserslautern-Spiel: FCM-Fans marschieren zum Rekordspiel

Für den FCM spricht die Gesamtbilanz: Von 13 Spielen gingen sechs an die Elbestädter, während der FCK nur zweimal gewann. Der letzte Sieg ist sechs Jahre her.

Trotz ihrer komfortablen Tabellensituation wollen sich die Roten Teufel nicht zurücklehnen. “Es ist nicht so, dass wir die Saison abgehakt haben. Wir können noch einen Platz gutmachen. Wir haben der Mannschaft gesagt, dass es ganz wichtig ist, auch im letzten Spiel noch die größtmögliche Seriosität mitzubringen”, betonte Lieberknecht.

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