Was läuft auswärts besser? FCM-Heimfluch: Analyse bringt überraschende Ergebnisse
Die Heimschwäche des 1. FC Magdeburg zieht sich durch die komplette Saison. Eine ausführliche Analyse liefert bemerkenswerte Zahlen und zeigt Probleme auf.

Magdeburg/DUR - Nur sieben Punkte aus elf Partien in der Avnet Arena: Der 1. FC Magdeburg ist das heimschwächste Team der 2. Bundesliga und steckt vor allem deshalb bis zum Hals im Abstiegskampf.
Gleich acht Heimspiele verlor der FCM, zuletzt gab es ein 0:2 gegen Arminia Bielefeld. "Das kotzt uns an", hatte zuletzt Trainer Petrik Sander klar und deutlich formuliert. Aber woran liegt diese chronische Heimschwäche, die Magdeburg schon durch die Vorsaison begleitet hatte?
FCM ist zu Hause sehr konteranfällig
Mit dieser Frage hat sich eine ausführliche Analyse der "Volksstimme" beschäftigt. Überraschendes Ergebnis: Der FCM spielt zu Hause nicht schlechter als auswärts, hat dort sogar teilweise deutlich bessere Statistiken als in der Fremde.
Und doch gibt es Erklärungsansätze für die große Diskrepanz, was Effizienz und Erfolg angeht. Ein Ansatz sind dabei Konter. Auswärts ist das für Magdeburg ein probates Mittel, in Heimspiel hingegen deutlich weniger. Im Gegenteil: In der Avnet Arena wird der FCM zu oft ausgekontert.
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Dies ist aber nur ein Aspekt der ausführlichen Volksstimme-Analyse anhand der Daten von Virtualfootball. Vor allem die Chancenverwertung klafft daheim und auswärts auseinander, beim FCM und auch bei den Gegnern. Das macht es schwer für Trainer Petrik Sander, über Trainingseinheiten an konkreten Stellschrauben zu drehen.
Am Ende müssen es die Spieler auf dem Rasen richten. Am Sonntag (13.30 Uhr, live bei Sky) kommt nun Angstgegner Karlsruher SC nach Magdeburg. Dann kann der FCM den ersten Heimsieg seit dem 29. November 2025 landen - wenn er es effektiver macht, als zuletzt.