Käufer und Verkäufer im Fokus FCM geht vor HSV-Duell gegen illegalen Ticket-Weiterverkauf vor
Wer Eintrittskarten für die Heimspiele des 1. FC Magdeburg auf Zweitmärkten kauft oder zu hohen Preisen anbietet, gerät damit in den Fokus des Vereins.

Magdeburg/DUR – Vor dem ausverkauften Heimspiel gegen den Hamburger SV am Freitagabend (18.30 Uhr, live bei Sky) warnt der 1. FC Magdeburg seine Fans vor Schwarzmarktickets und dem illegalen Weiterverkauf von Eintrittskarten.
"Kauft nicht bei unautorisierten Plattformen wie Viagogo oder Kleinanzeigen", schrieb der FCM in einer Mitteilung auf seinen Kanälen. Zum einen seinen die Angebote oft gefälscht: "Am Ende steht der Fan ohne Karten da, dafür aber mit einem hohen finanziellen Verlust." Eine gesunde Skepsis sei stets angebracht.
Zum anderen verstößt das Vorgehen gegen die "Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen (ATGB)" des 1. FC Magdeburg. Darin ist es als "Unzulässige Weitergabe" verboten, "Tickets öffentlich, bei Auktionen (insbesondere im Internet, z.B. bei Ebay) und/oder bei nicht vom FCM autorisierten Verkaufsplattformen (z.B. viagogo, seatwave, StubHub etc.) zum Kauf anzubieten und/oder zu verkaufen."
FCM bietet offiziellen Ticket-Zweitmarkt "Clubsale" an
Alle Fälle, die dem Verein bekannt werden, führen zur Stornierung der gekauften Tickets.
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Zugleich forderte der FCM seine Fans auf, den gewinnorientierten Weiterkauf von Tickets zu unterlassen. Wer Eintrittskarten auf legalem Wege kauft, um sie dann teuer weiterzuverkaufen, muss mir Konsequenzen rechnen.
In den ATGB heißt es unter Punkt 10.2: "Der Verkauf von Tickets erfolgt ausschließlich zur privaten, nicht kommerziellen Nutzung durch den Kunden; jeglicher gewerbliche oder kommerzielle Weiterverkauf der Tickets durch den Kunden ist untersagt."
Der Verein will dies sanktionieren und erinnert seine Anhänger daran: "Clubfans stehen nicht nur in der Kurve zusammen."
Wer seine Karte für ein FCM-Heimspiel loswerden will, kann dies ganz legal über den vereinseigenen Zweitmarkt "Clubsale" tun. Dort können dann andere Fans auf die begehrten Karten zugreifen, ohne dass ein Schwarzmarkt entsteht.