Ex-FCM-Profi vor Wiedersehen „Erinnert mich an Frankreich“: Was Hugonet an Hannover mehr schätzt als an Magdeburg
Jean Hugonet kehrt mit Hannover 96 zum 1. FC Magdeburg zurück. Vor dem Wiedersehen spricht der Ex-FCM-Profi über Baris Atik, die Stärke seiner alten Kollegen und darüber, was ihm an Hannover besser gefällt.

Magdeburg/DUR – Für Jean Hugonet steht am Samstag (13 Uhr/Sky) eine ganz besondere Rückkehr an. Er kehrt mit seinem Verein Hannover 96 an die alte Wirkungsstätte zum 1. FC Magdeburg zurück. Dann werden aus alten Freunden über 90 Minuten Konkurrenten in der Zweitliga-Meisterschaft.
73 Pflichtspiele absolvierte der gebürtige Pariser in Magdeburg, ehe er erst von den FCM-Cheftrainern in die zweite Reihe befördert wurde und schlussendlich seinem Ex-Trainer Christian Titz ablösefrei nach Hannover folgte.
„Es waren drei Jahre mit Höhen und Tiefen“, sagte der Innenverteidiger am Mittwoch in einer Medienrunde, aus der auch Hannover 96 zitiert. „Ich habe drei Jahre in einer Stadt gewohnt, wo der Verein sehr präsent ist“. Er freue sich auf die Rückkehr und in ein Stadion, „wo die Stimmung immer gut ist“, wie er sagt. Der Franzose erwartet eine große Herausforderung in Magdeburg.
Jean Hugonet kennt den 1. FC Magdeburg ganz genau
Der FCM ist besser in die Saison gestartet als Hannover 96, liegt mit drei Punkten vier Plätze vor den Niedersachsen. Grund genug für die Leinestädter, um Titz vor die Tür zu setzen und mit Sandro Wagner einen neuen Cheftrainer zu installieren.
Diesem könne Hugonet einiges über den FCM verraten, wie er sagt: „Ich kenne die Jungs gut, vielleicht kann ich dem Trainer ein bisschen helfen“.
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Über allem schwebt beim 1. FCM Starspieler Baris Atik. Auf ihn angesprochen, schwärmt Hugonet: „Er ist ein sehr guter Spieler". Fügt aber an: „Natürlich müssen wir aufpassen, was er macht. Aber Magdeburg ist nicht nur Baris Atik, es gibt auch andere gute Spieler“.
Auch Zukowski und Iyoha machen den FCM gefährlich
Hugonet weiß, wovon er spricht. Er verfolgt den FCM, wie er selbst sagt. Was er sah: Atik kommt in dieser Saison in fünf Spielen auf vier Treffer. Seine beiden Sturmpartner Mateusz Zukowski und Emmanuel Iyoha erzielten bislang gemeinsam sechs Tore. Dreifach spielte Magdeburg zudem zu Null. Die Maschine FCM läuft warm.
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Der Ex-FCM-Spieler und heutige Hannoveraner wiederum ist erstmals seit Wochen wieder fit. Er fiel mit Rückenproblemen aus, kam in dieser Saison nur zweimal zum Einsatz. Einmal davon verschuldete er einen Strafstoß, der zum entscheidenden Gegentor führte. Kein guter Start für den 26‑jährigen Abwehrspieler.
Nach Titz-Aus: Hugonet blickt bei Hannover 96 nach vorn
Zumal mit Christian Titz jetzt auch noch sein Ziehvater bei den „Rothemden“ auf die Straße gesetzt wurde. Doch Hugonet macht in der „Bild“ klar: „Es ist für alle Spieler keine schöne Situation, wenn ein Trainer entlassen wird. Aber wir sind Profis, müssen schnell nach vorne gucken und positiv bleiben“.
Christian Titz, so der Franzose, sei nicht der einzige Grund, warum er nach Hannover gewechselt sei. „Es gibt Unterschiede in der Mentalität. Es hat in Magdeburg eine Weile gedauert, bis sich die Menschen geöffnet haben“, so Hugonet. „Hannover ist offener, das erinnert mich eher an meine Heimat Frankreich“.