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Kurz vor Deadline Day FCM-Kader im Check: Wo Jaekel noch einmal nachlegen könnte

Einige personelle Ausfälle beim 1. FC Magdeburg werfen die Frage auf, ob der Kader aktuell tief genug besetzt ist. Wir blicken auf die Baustellen im Aufgebot.

Aktualisiert: 21.08.2026, 14:31
FCM-Sportchef Peer Jaekel hat noch bis zum 1. September um 20 Uhr Zeit, den Kader zu verstärken.
FCM-Sportchef Peer Jaekel hat noch bis zum 1. September um 20 Uhr Zeit, den Kader zu verstärken. (Foto: imago/Christian Schroedter)

Magdeburg/DUR - Der 1. September rückt immer näher, an jenem Dienstag schließt um 20 Uhr das Transferfenster im deutschen Fußball. Nur noch bis dann können sich die Clubs mit neuen Spielern verstärken. Und viele Fans fragen sich: Wird der 1. FC Magdeburg noch einmal aktiv?

Eigentlich, so ließ es Sportchef Peer Jaekel immer wieder durchblicken, sei der Kader mit seinen aktuell 27 Spielern schon recht fertig. Jüngste leger er mit Stürmer Roko Simic noch einmal nach.

Was weitere Transfers aber nicht ausschließt. Denn der Saisonstart in der 2. Bundesliga hat gezeigt, dass es dem Aufgebot noch an der für eine lange Saison nötigen Tiefe fehlt.

Zuletzt beim 3:0 gegen Osnabrück waren vier Spieler verletzt, erkrankt oder gesperrt ausgefallen. Die Ersatzbank war entsprechen dünn besetzt und bestand fast nur aus U23-Spielern. Ein Platz blieb sogar komplett unbesetzt. Aber wo genau hat der FCM Bedarf?

Innenverteidiger

Eigentlich stimmt hier die Quantität. Vier Innenverteidiger werden durch Local Player wie Tarek Chahed und Eldin Dzogovic abgesichert. Doch kommt Daniel Heber nur langsam nach langer Verletzungspause zurück, sein Fitnesszustand ist fraglich.

Entsprechend könnte Jaekel hier noch einmal nachlegen, um mehr Tiefe zu schaffen und für erhöhten Konkurrenzkampf zu sorgen.

Außenverteidiger

Die schwere Verletzung von Lubambo Musonda hat ein Loch gerissen. Die Sperre von Herbert Bockhorn machte dieses noch einmal größer. Insgesamt ist der FCM hier zwar nicht schlecht besetzt, doch könnte ein Zugang mehr Sicherheit und Flexibilität bringen.

Ideal wäre wohl ein Spieler, der sowohl innen als auch außen verteidigen kann, dann hätte Jaekel zwei Baustellen mit nur einem Transfer geschlossen.

Zentrales Mittelfeld

Torben Müsels Muskelverletzung und der Infekt von Moritz-Broni Kwarteng sorgten gegen Osnabrück für einen akuten Engpass. Diesen beseitigte erst einmal Eigengewächs Leon Mergner mit einer engagierten Leistung.

Kein Geheimnis ist es aber, dass der FCM für diese Position gerne Laurin Ulrich geholt hätte, der sich aber für den SC Paderborn entschied. Ein weiterer spielstarter Achter würde Magdeburg guttun und sollte weit oben auf Jaekels Prioritätenliste stehen.

Außenstürmer

Emmanuel Iyoha hat Magdeburgs Baustelle vorne rechts erst einmal geschlossen, der Zugang aus Düsseldorf macht einen guten Eindruck. Doch ist hinter Iyoha und dem links gesetzten Baris Atik das Personal knapp.

Viele Talente wie Doyoung Yoon, Chunghyun Lee oder Magnus Baars mischen mit, was fehlt ist aber ein gestandener Mann mit Startelf-Format. Auch hier scheint eine Leihe ein gutes Modell und günstiges Modell zu sein, um die Tiefe des Kaders noch einmal zu verbessern. Prioritäten dürften aber die anderen Positionen haben.