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Vierter Heimsieg in Folge 6:1! Mächtige Magdeburger schrauben Karlsruher SC auseinander

Machtdemonstration vom 1. FC Magdeburg: Der FCM schießt die Gäste vom Karlsruher SC aus dem Stadion. Der Torreigen nahm nach einem Foulelfmeter seinen beeindruckenden Lauf.

Von Nico Esche Aktualisiert: 24.10.2026, 16:59
Doppeltorschütze Mateusz Zukowski: Der 1. FC Magdeburg ließ in der 2. Bundesliga den Gästen vom Karlsruher SC keine Chance.
Doppeltorschütze Mateusz Zukowski: Der 1. FC Magdeburg ließ in der 2. Bundesliga den Gästen vom Karlsruher SC keine Chance. (Foto: Eroll Popova)

Magdeburg/DUR – Am Samstag gastierte der Karlsruher SC beim 1. FC Magdeburg. Für den FCM galt es drei Punkte zu holen und gleichauf zwei Zahlen zu knacken: Der KSC war gegen die Magdeburger seit sieben Spielen ungeschlagen. Zudem konnte der FCM sein viertes Zweitliga-Heimspiel in Folge gewinnen und damit einen internen Rekord aufstellen. 

Doch zunächst galt es 90 Minuten gegen den KSC zu bestehen. Hierfür wechselten die Magdeburger im Vergleich zum Dresden-Spiel auf zwei Positionen in der Startelf: Felipe Chávez kam für den angeschlagenen Moritz-Broni Kwarteng, Alexander Nollenberger spielte von Beginn an, Herbert Bockhorn nahm zunächst auf der Bank Platz.

Die erste Ecke sorgte für das erste Tor der Partie - vermeintlich. Marvin Wanitzek flankte den Ball in den Strafraum, dort wurde der Ball per Kopf auf Noel Eichinger weitergeleitet, der zum 0:1 einnickte. Der Treffer wurde im Anschluss auf eine Abseitsposition gecheckt. Der Schütze stand bei der Weitergabe in der verbotenen Zone. Der Treffer wurde zurückgenommen.

FCM per Elfmeter zum Führungstreffer

Die Gäste drückten Magdeburg daraufhin weiter in die eigene Hälfte, der FCM hatte große Probleme, in sein Spiel zu kommen. Keine zehn Minuten später lag der Ball auf der anderen Seite im Netz. Doch Mateusz Zukowski stand ebenfalls im Abseits, auch dieser Treffer zählte nicht.

Magdeburg arbeitet sich ins Spiel und näherte sich dem gegnerischen Tor nach und nach. Drei Versuche aus der Distanz (Nollenberger, Zukowski, Chavez) scheiterten jedoch.

Nach einem Chavez-Freistoß aus dem Halbfeld brachte Sandro Tremoulet Magdeburgs „Sechser“ Luka Hyryläinen im Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Mateusz Zukowski schweißte die Kugel ins Tor zum 1:0 (39.).

Magdeburg legt nach Pause nach - KSC schwimmt

Nur Sekunden nach Wiederanpfiff wurde Zukowski mustergültig von Atik bedient. Doch der Pole verzog mit links deutlich. Wenige Sekunden später fiel Pierre Nadjombe im Vorwärtsgang im gegnerischen Sechzehner.

Das mögliche Foul wurde geprüft. Der Schiedsrichter entschied auf Foulelfmeter. Erneut trat Zukowski an, wieder verwandelte er brachial und zielgenau (50.). Und Magdeburg legte nur wenige Augenblicke später nach!

Aus dem Halbfeld flankte Atik einen Freistoß. Der Ball segelte perfekt temperiert auf Anselmo García Mac Nulty, der wuchtig mit dem Kopf zum 3:0 einnetzte (54.). Die Gastgeber spielten sich regelrecht in einen Rausch - und krönten eine bärenstarke Phase mit dem vierten Treffer.

KSC von der Rolle, FCM dreht auf

Ein ungezielte Pressing-Aktion von Torben Müsel landete vor den Füßen von Emmanuel Iyoha. Die KSC-Abwehrreihe war weit aufgerückt und im Tiefschlaf. Der Magdeburger Außenstürmer setzte einen Haken, ließ den Verteidiger aussteigen und traf mit links ins kurze Eck zum 4:0 (59.).

Ein wieder pressender Müsel leitete den fünften Treffer ein: Der Mittelfeldstratege eroberte den Ball, steckte auf den frisch eingewechselten Roco Simic durch und der Ex-Karlsruher schoss den Ball zielgenau ins Tor (66.). Der KSC wiederum war komplett von der Rolle.

Großartige Tordifferenz bei Heimspielen

In der 77. Minute brachte der eingewechselte Falko Michel nach einem Freistoß aus guter Position das Torgehäuse mächtig zum Zittern. Den Karlsruher Ehrentreffer erzielte Deniz Ofli in der 82. Spielminute nach einem sauber ausgespielten Konter.

Durch den Treffer bekam der KSC die sprichwörtliche zweite Luft, drängte auf den nächsten Treffer. Der blieb ihnen aber verwehrt. Auf der anderen Seite erzielte der wenige Minuten zuvor auf den Platz gekommene Leon Mergner für die Magdeburger per wunderschönem Direktschuss zum 6:1 nach.

Mit dem Sieg baut der FCM seine Heimserie aus: Es war der erhoffte vierte Sieg vor eigenem Publikum in Folge, mit einer überragenden Tordifferenz von 14:1 Toren.