Lange Pause steht an Zukowski und wer noch? Das sind die möglichen FCM-Nationalspieler
Wenn die Länderspielpause beginnt, gehen wohl auch Profis des 1. FC Magdeburg auf Reisen. Ein Überblick über alle Kandidaten im aktuellen Kader.

Magdeburg/DUR - Nach dem Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth am Freitag geht der Ligabetrieb für den 1. FC Magdeburg in eine lange Länderspielpause. Erst am 10. Oktober rollt der Ball für den FCM wieder im Heimspiel gegen Hannover 96 (13 Uhr, live bei Sky).
Viel Zeit also für Training an der Avnet Arena, zudem könnte es auch Testspiele geben - offiziell bekannt ist beim FCM dazu aber nichts. Dabei muss Trainer Petrik Sander aber wohl auf ein paar Profis verzichten, die von ihren Nationaltrainern berufen werden könnten.
Wir werfen vorab einen Blick auf die Abstellungs-Kandidaten des FCM im September 2026.
Mateusz Zukowski (Polen)
Ende Mai 2026 debütierte der Torjäger für Polen, darf sich nun als Nationalspieler fühlen. Die Polen hatte die WM-Endrunde verpasst, unter Trainer Jan Urban läuft ein Umbruch. Mit seinen Leistungen beim FCM hat Zukowski gute Chancen, ein Teil davon zu sein, zumal Sturmlegende Robert Lewandowski (38) langsam aber sicher in die Jahre kommt.
Sportlich warten auf die Polen attraktive Duell in der Nations League, wo es gegen Schweden, Rumänien und zweimal Bosnien-Herzegowina geht.
Felipe Chávez (Peru)
Die Bayern-Leihgabe debütierte im Oktober 2025 für das Heimatland seines Vaters, weitere Einsätze könnte folgen. Schließlich gilt Chávez als Top-Talent. Peru spielt in der Länderspielpause gegen die USA, Mexiko und Kanada - es wäre eine ideale Bühne für den Neu-Magdeburger.
Eldin Dzogovic (Luxemburg)
In den vergangenen Saison sammelte der Außenverteidiger stets mehr Minute für sein Heimatland als für den FCM in der 2. Bundesliga. Allerdings hatte Dzogovic unter dem neuen Trainer Jeff Strasser zuletzt schlechte Karten und spielte sportlich kaum eine Rolle. In der Nations League muss sich Luxemburg gegen Bulgarien, Island, Estland und Bulgarien beweisen.
Herbert Bockhorn (Uganda)
Der Routinier wartet weiter auf sein erstes Länderspiel. Im Mai war er nominiert worden, musste aber krankheitsbedingt passen. Klappt es dieses Mal? Uganda spielt Ende September in der Afrika-Cup-Quali gegen Tunesien und Libyen.
Pierre Nadjombe (Togo)
Als Leihspieler bei Alemannia Aachen wurden Nadjombe zum Nationalspieler. Im März debütierte er für Togo, seitdem stand er in vier Partien immer über die vollen 90 Minuten auf dem Rasen. Entsprechend gut stehen die Chancen, dass der Rechtsverteidiger auch für die Afrika-Cup-Qualispiele gegen Burundi und Sambia (ohne den verletzten Lubambo Musando) nominiert wird.
Luka Hyryläinen (Finnland)
In Finnlands U21 war der FCM-Mittelfeldspieler über Jahre eine feste Größe, nun ist er altersmäßig raus. Ins A-Team seiner Heimat wurde er noch nie berufen - ändert sich das unter Nationaltrainer Jacob Friis nun?
Durchaus möglich, denn die Konkurrenz ist nicht übermächtig für den Magdeburger und Friis schaut gerne in die 2. Bundesliga. So ist zum Beispiel Doni Arifi aus Fürth aktuell Nationalspieler auf Hyryläinens Position, ebenso wie Santeri Väänänen vom Karlsruher SC. Für die Finnen stehen Nations-League-Duelle mit San Marino, Albanien und zweimal Weißrussland an.
Anselmo García Mac Nulty (Irland)
Von der U15 bis zur U21 absolvierte der Verteidiger alle Nachwuchsteams in Irland. Beim FCM will er sich nun auch für das A-Team empfehlen, das vom Isländer Heimir Hallgrimsson trainiert wird. Der hat aber in der Abwehr eine gute Auswahl, vor allem in der Premier League.
Für Mac Nulty dürfte eine Nominierung trotz Stammplatz in Magdeburg noch zu früh kommen. Irland absolviert in der Nations League drei Spiele gegen Kosovo, Österreich und zweimal Israel.