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Liga-Teams bekannt FCM trifft auf Bayern, Dortmund und Schalke: Magdeburg in neuer U21-Eliteliga dabei

Der 1. FC Magdeburg gehört zu den 26 Vereinen, die ab 2026 in der neuen U21-Liga der DFL antreten. Dort warten auf den FCM-Nachwuchs Duelle mit Top-Klubs.

Aktualisiert: 23.06.2026, 12:26
Die neue U21 -Liga war lange diskutiert worden. Der Wettbewerb ist als freiwilliges Zusatzangebot im Übergangsbereich konzipiert und ergänzt das bestehende Ligensystem, ohne dass zweite Mannschaften ausgegliedert werden.
Die neue U21 -Liga war lange diskutiert worden. Der Wettbewerb ist als freiwilliges Zusatzangebot im Übergangsbereich konzipiert und ergänzt das bestehende Ligensystem, ohne dass zweite Mannschaften ausgegliedert werden. (Foto: imago/epd)

Magdeburg/DUR/dpa/sid/bbi/nes - Im März haben 36 Profiklubs wie erwartet die Einführung einer eigenen U21-Liga ab der Saison 2026/27 beschlossen. Damit soll die Talentförderung im deutschen Fußball weiter professionalisiert werden.

Der neue Wettbewerb ist ein freiwilliges Zusatzangebot für alle Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga und eine Ergänzung zum bestehenden Ligen-System, aus dem zweite Mannschaften der Proficlubs nicht ausgegliedert werden müssen.

Seit Dienstag ist bekannt geworden, welche Mannschaften künftig in einer gemeinsamen U21-Liga, der sogenannten "Bundesliga Talent Series", gegeneinander antreten werden. Mittendrin ein Team vom 1. FC Magdeburg.

Neue U21-Liga: Der 1. FC Magdeburg nimmt teil

Wie der "kicker" berichtet, konkurrieren neben dem FCM auch die Bundesligisten 1. FC Union Berlin, Werder Bremen, Borussia Dortmund, die SV Elversberg, Eintracht Frankfurt, der Hamburger SV, RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach, der FC Bayern München, der SC Paderborn und der FC Schalke 04.

Aus der 2. Bundesliga stellen Hertha BSC, Arminia Bielefeld, der VfL Bochum, Eintracht Braunschweig, Energie Cottbus, Darmstadt 98, Dynamo Dresden, die SpVgg Greuther Fürth, Hannover 96, der 1. FC Heidenheim, Holstein Kiel, der 1. FC Nürnberg, der FC St. Pauli und der VfL Wolfsburg ein Team.

Von den Anfangs 36 potenziellen Teilnehmern schmolz die Zahl auf 26. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) sowie verschiedene Klubvertreter, die das Turnier ins Leben gerufen hatten, dürften trotzdem zufrieden sein: man hatte laut Bericht für eine Umsetzung des Turniers intern auf mindestens 15 oder 16 Klubs gehofft. Kurz darauf bestätigte auch der 1. FC Magdeburg die Teilnahme.

U21-Liga: Keine Zuschauer, neutrale Orte

Pro Mannschaft dürfen bis zu vier ältere Spieler eingesetzt werden, um sowohl junge Talente gezielt zu fördern als auch beispielsweise verletzten Spielern nach längeren Pausen die Rückkehr in den Spielbetrieb zu erleichtern.

Das Format sieht zwei eigenständige Serien im Liga-Modus vor, deren jeweils beste Mannschaften sich für ein Finalturnier qualifizieren. Die Partien finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, um den organisatorischen Aufwand zu minimieren. 

Die Saison beginnt im September. Die beiden bestplatzierten Teams der Halbserien (ausgespielt zwischen September und Dezember) qualifizieren sich für das Finalturnier, welches dann auch vor Publikum ausgetragen wird. 

FCM-Trainer Sander findet U21-Liga "spannend"

Positiv ist diese Neuerung vor allem für Vereine, die bislang keine U23-Mannschaften hatten. Alle anderen müssen nun entscheiden, wie sie mit dem neuen, freiwilligen Angebot der U21-Liga umgehen wollen.

Trainer Petrik Sander hatte Anfang Februar die Pläne zur U21-Liga auf Frage von Magdeburg Blau-Weiß als "spannendes Projekt" bezeichnet, das aber jeder Verein individuell für sich bewerten müssen. Der FCM sei mit seiner U23 "dem Ganzen einen Schritt voraus". Es falle schon jetzt leichter, Talente aus dem Juniorenbereich bei den Profis zu etablieren.

„Eine Top-Nachwuchsentwicklung ist ein wichtiger Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Bundesligen. Mit dem neuen U21 -Zusatzwettbewerb schaffen wir kurzfristig eine zusätzliche Möglichkeit, Talenten mehr Einsatzzeit auf Wettbewerbsniveau zu bieten und ihre Ausbildungszeit gezielt zu verlängern“, sagte DFL-Geschäftsführer Marc Lenz.