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Eröffnung gibt imposante Einblicke Neuer FCM-Campus für Geschäftsführer Geisthardt erst der Anfang: "Wir haben nur gleichgezogen"

Der 1. FC Magdeburg hat seinen neuen Campus für NLZ und Profis am Donnerstag offiziell eingeweiht. Die Bilder, die sich beim Rundgang durch die heiligen Hallen offenbarten, waren beeindruckend.

Von Tobias Buschendorf Aktualisiert: 03.09.2026, 21:03
Feierliche Eröffnung: Geschäftsführer Martin Geisthardt (l.) und Sportdirektor Peer Jaekel (r.) sind stolz auf ihre neuen Bedingungen beim 1. FC Magdeburg.
Feierliche Eröffnung: Geschäftsführer Martin Geisthardt (l.) und Sportdirektor Peer Jaekel (r.) sind stolz auf ihre neuen Bedingungen beim 1. FC Magdeburg. (Foto: Tobias Buschendorf)

Magdeburg - Mit stolz geschwellter Brust, einem ganz breiten Lächeln in den Gesichtern und auch mit einer Spur Erleichterung haben die Verantwortlichen des 1. FC Magdeburg am Donnerstag die feierliche Eröffnung ihres neuen "FCM-Campus" verfolgt.

Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit ist das neue Funktionsgebäude des Zweitligisten im Beisein von zahlreichen Gästen aus Sport, Politik und Gesellschaft offiziell eingeweiht worden.

Die neue Kabine des FCM ist kein Vergleich mehr zu den engen Räumen im Stadion.
Die neue Kabine des FCM ist kein Vergleich mehr zu den engen Räumen im Stadion.
(Foto: Buschendorf)

"Ein Meilenstein in der Geschichte unseres Vereins", erklärte Club-Präsident Dr. Jörg Biastoch in seiner Ansprache. "Wir haben jetzt hier Bedingungen, die selbst bei einem Erstligisten nicht alltäglich sind." Die "optimalen Arbeitsbedingungen", über die sein Verein nun verfüge, bezeichnet das FCM-Oberhaupt gar als einen "Wettbewerbsvorteil".

Innenministerin Dr. Tamara Zieschang lobte zum einen die reibungslose Zusammenarbeit der an diesem Projekt beteiligten Parteien. Vor allem aber zeigte sie sich von der Geschwindigkeit der Umsetzung begeistert: "Das war ein schnelles Tempo. Das war Sachsen-Anhalt-Tempo!"

Der Aufenthaltsraum der FCM-Profis samt Küche.
Der Aufenthaltsraum der FCM-Profis samt Küche.
(Foto: Buschendorf)

Tatsächlich haben FCM, Stadt und Land die 2019 geborene Vision eines hochmodernen Funktionsgebäudes für Profis und Nachwuchsleistungszentrum verhältnismäßig zügig auf die Beine gestellt bekommen.

Ausgebremst wurden die Pläne zwar zunächst vom Abstieg 2019 und der Corona-Pandemie. Doch spätestens mit der Etablierung als Zweitligist in den vergangenen Spielzeiten nahm das Projekt Fahrt auf.

Zur Entspannung steht den FCM-Spielern jetzt auch eine Sauna zur Verfügung.
Zur Entspannung steht den FCM-Spielern jetzt auch eine Sauna zur Verfügung.
(Foto: Buschendorf)

"Das, was wir jetzt hier haben, ist Grundvoraussetzung für professionellen Fußball", erklärte Geschäftsführer Martin Geisthardt in seiner kurzen Rede zur Eröffnung, brachte gleichzeitig aber auch seinen Anspruch zum Ausdruck: "Wir haben jetzt nur mit anderen gleichgezogen. Wir dürfen jetzt nicht stehen bleiben!"

Die nächsten Visionen des Clubs: Die Erneuerung weiterer Trainingsplätze, der Ausbau des nunmehr alten NLZ-Gebäudes als neue Heimat für den Frauenfußball sowie ein neues Erlebnis-Quartier am Stadion. Und auch beim Thema Avnet Arena wird schon relativ laut über Veränderungen nachgedacht.

Über zu wenig Schuhe können sich die FCM-Spieler nicht beklagen.
Über zu wenig Schuhe können sich die FCM-Spieler nicht beklagen.
(Foto: Buschendorf)

Zunächst aber darf der FCM den Moment genießen und stolz sein auf seinen neuen "Campus", wie sie den zweistöckigen, in Blau-Weiß gehaltenen Prachtbau nennen. 

Weitere Eckdaten zur neuen Heimat der Profis und Nachwuchstalente: 12 Millionen Euro Kosten, 4.000 Quadratmeter Fläche, 70 Räume, darunter Mensa, Sauna, ein eigener Physio-Bereich, zwei große Krafträume, 9 Ruheräume, diverse Trainerbüros und Sitzungsräume, 2 kleine "Kinosäle" für Videoanalysen, diverse Materialräume und vieles mehr.