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Gegnercheck Deja-Vu vor FCM-Spiel: Münster beschwört den Geist der Vorsaison

Unmittelbar vor dem Abstiegsgipfel gegen den 1. FC Magdeburg hat der SC Preußen Münster das Trainerteam ausgetauscht. Am Ruder sind nun zufälligerweise die gleichen Personen, die dem FCM im Vorjahr eine bittere Pleite bescherten.

Von Marcel Fritze 21.03.2026, 14:54
Kieran Schulze-Marmeling übernahm Preußen Münster kurz vor dem Spiel gegen den 1. FC Magdeburg.
Kieran Schulze-Marmeling übernahm Preußen Münster kurz vor dem Spiel gegen den 1. FC Magdeburg. (Foto: IMAGO / Nordphoto)

Magdeburg/DUR - Nach dem 0:6 bei Dynamo Dresden am vergangenen Sonntag war es keine Überraschung mehr, dass Preußen Münster seinen Cheftrainer Alexander Ende am Montagvormittag freistellte. Nur eines der letzten zwölf Spiele hatte der vor Saisonbeginn neu installierte Ende gewonnen. Auch sein Assistent Zlatko Muhovic musste gehen.

Es ist eine kuriose Parallele zur Vorsaison, in der die Preußen auch unmittelbar vor dem Spiel gegen den 1. FC Magdeburg die Reißleine zogen. Seinerzeit übernahmen U23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling und Vereinspräsident Christian Pander die Mannschaft interimsweise.

Anschließend fegten die Adlerträger als Tabellenvorletzter über die damals drittplatzierten Magdeburger hinweg und gewannen mit 5:0 in der Avnet Arena. Ein herber Rückschlag für den FCM im Aufstiegskampf, während Münster dank sieben Punkten aus den letzten drei Spielen die Klasse hielt.

Um eine ähnliche Reaktion zu erzeugen und an die Wende aus dem Vorjahr anzuknüpfen, reaktivierten die Westfalen den U23-Trainer Schulze-Marmeling und Präsident Pander. Wieder ausgerechnet vor dem FCM-Spiel am Sonntag (Anpfiff 13.30 Uhr). Ein Kniff auf der mentalen Ebene. Womit können die Münsteraner sonst noch gefährlich werden? Wo liegen die Chancen für die Magdeburger?

Preußen Münster: Zweitmeiste Punkte nach Rückständen

Vor drei Wochen gelang Münster mit dem 2:1 in Braunschweig der erste dreifache Punktgewinn seit Ende November. Dieser Erfolg wurde aber nicht zum Ausgangspunkt einer Wende. Stattdessen verlor die Mannschaft von Trainer Alexander Ende unglücklich in der Nachspielzeit gegen Hertha BSC und kam in Dresden mit 0:6 unter die Räder. Der desolate Auftritt beim Aufsteiger blieb nicht ohne Konsequenzen.

“Mit Alex war unser Ziel, eine klare und langfristig angelegte Spielidee aufzubauen. Diese Spielidee lebt von Attributen, die wir in der aktuellen Situation und nach der schwierigen Rückserie nicht mehr in der notwendigen Form auf den Platz bringen konnten”, begründete Sportchef Ole Kittner die Entlassung von Trainer Ende.

Nun sollen es wieder die Protagonisten richten, die im Vorjahr in kurzer Zeit die Köpfe aufrichten konnten. Dass die Preußen es besser können, haben sie im Laufe der Saison gezeigt. 14 Punkte holten sie nach Rückständen, die zweitmeisten aller Zweitligisten. Andererseits gingen sie nur neunmal in Führung - der Tiefstwert der Liga.

Oliver Batista Meier ist Münsters Unterschiedsspieler

Eine Ursache dafür ist die unzureichende Torgefahr. Abgesehen von Oliver Batista Meier (6 Tore, 4 Vorlagen) mangelt es an Spielern, die verlässlich den Unterschied machen. Der zweitbeste Torschütze Etienne Amenyido (5 Tore) kam nach seiner Verletzung im Herbst nicht mehr richtig in Form. Zudem konnten die im Winter neu verpflichteten Stürmer Imad Rondic und Shin Yamada nicht vollends überzeugen.

In der Defensive verfügt der SCP über erfahrenes Personal. Jannis Heuer, Paul Jaeckel und Marco Meyerhöfer haben allesamt schon mehr als 100 Zweitligaspiele auf dem Buckel. Kapitän Jorrit Hendrix lief einst für den PSV Eindhoven in der Champions League auf. Torwart Johannes Schenk wurde beim FC Bayern München ausgebildet, leistete sich in dieser Saison aber wie seine Vorderleute die eine oder andere Schwäche.

Was für den FCM sprechen könnte, wäre die Heimbilanz des Gegners. Nur drei Heimspiele gewannen die Preußen, holten aber immerhin auch sechs Unentschieden. Interimstrainer Schulze-Marmeling verriet auf der Pressekonferenz am Freitag, dass er der Mannschaft eine Aufarbeitung des Dresden-Debakels erspart habe. Der Blick ging direkt nach vorne auf das Kellerduell.

Für den Sonntag gab er folgende Marschroute aus: “Es geht darum, unseren Fans, aber auch sich selbst zu beweisen, dass wir es besser können. Es geht darum, das Feuer, das in einem brennt, freien Lauf lässt.” Dann wird sich zeigen, ob den Münsteranern eine Wiedergutmachung gelingt oder ob der FCM drei Punkte entführen kann.

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