Warme Worte vom Coach "Sensationell, aber…" – Das fordert FCM-Coach Sander von seinem Mittelfeld-Regisseur
Silas Gnaka polarisiert beim 1. FC Magdeburg – doch Trainer Sander findet klare Worte. Er lobt die Qualität des Mittelfeldspielers, hat aber auch einige Forderungen.

Magdeburg/DUR – Silas Gnaka ist bei den Fans vom 1. FC Magdeburg nicht unumstritten. Der Mittelfeldstratege erwischte in seiner Zeit beim FCM immer wieder schlechte Tage. Für einen Spieler auf seiner Position kann ein Fehler gleichbedeutend mit einem Gegentor sein.
Auch unter Petrik Sander und Pascal Ibold ist der Ivorer nicht grundsätzlich gesetzt. Wie sieht Sander denn seinen Regisseur im Zentrum? Das verriet er in einer Pressekonferenz am Freitag vor dem Spiel gegen den SC Paderborn (Sonntag, 13.30 Uhr, Sky).
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Ein „Bruder Leichtfuß“, das machte der Coach klar, sei Silas Gnaka keinesfalls, damit täte man ihm unrecht. Er sei ein „Spieler, der mit allen Wassern gewaschen ist, der ganz genau weiß, was er wann wo machen müsste“. Der FCM-Akteur versuche immer, eine fußballerische Lösung zu bringen. Sander stärkt Gnaka den Rücken!
FCM: Sanders Forderungen an Gnaka
Vom Fußballerischen her sei Gnaka nämlich "sensationell", betont Sander. Der Trainer macht aber klar: „Ich will auch einen Silas Gnaka sehen, der in Kopfballduelle gewinnt und der mal tackelt.“ Er habe diesen entsprechend angefixt.
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Vor allem Gnakas Leistung bei der SV Elversberg hob Sander hervor, bei dem der Spieler sich „komplett in den Dienst der Mannschaft gestellt“ habe.
Gnaka gilt schon fast als Urgestein beim FCM. 127 Spiele absolvierte der Linksfuß beim Club. Torgefahr strahlte er nie groß aus, sieht sich eher als Taktgeber. Und verdiente sich mit seinen Leistungen zuletzt offensichtlich einige warme Worte seines Chefs. Wie es mit dem 27-Jährigen beim FCM weitergeht, ist offen. Sein Vertrag endet in diesem Sommer.