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  5. SC Paderborn - 1. FC Magdeburg: So will SCP den FCM stoppen

Blick auf den Gegner So will SC Paderborn den 1. FC Magdeburg stoppen: "Das gilt es zu vermeiden"

Im Auswärtsspiel beim SC Paderborn trifft der 1. FC Magdeburg auf die beste Mannschaft der Rückrunde. Unter der Leitung von Ralf Kettemann haben sich die Westfalen zu einem heißen Aufstiegskandidaten entwickelt.

Von Marcel Fritze 11.04.2026, 10:57
Ralf Kettemann, Cheftrainer vom SC Paderborn, empfängt am Sonntag den 1. FC Magdeburg.
Ralf Kettemann, Cheftrainer vom SC Paderborn, empfängt am Sonntag den 1. FC Magdeburg. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Magdeburg/DUR - Nach sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen fährt der 1. FC Magdeburg mit breiter Brust zum SC Paderborn. Der Tabellenzweite ist aber noch um einiges besser drauf, stellt die beste Mannschaft der Rückrunde und blieb in den vergangenen acht Partien ungeschlagen.

Zudem gilt der SCP als Angstgegner der Blau-Weißen. Mehr als acht Jahre liegt der letzte Sieg zurück. Im September 2017 traf Christian Beck zum 1:0-Heimerfolg in der dritten Liga.

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Seitdem konnten die Paderborner in zehn direkten Duellen nicht bezwungen werden. Noch viel länger ist der letzte Dreier an der Pader her. Am 18. Mai 2002 feierte der FCM im Saisonfinale der damals drittklassigen Regionalliga Nord einen 6:1-Kantersieg in Paderborn.

Am Sonntag (13:30 Uhr, Sky) will der FCM diese Durststrecke beenden. Allerdings gehören die Ostwestfalen sowohl offensiv, als auch defensiv zur Ligaspitze. Wo liegen die Stärken der Paderborner und auf welche Spieler gilt es zu achten?

Trainer Ralf Kettemann stellt Paderborner Vereinsrekord auf

Nach dem Abgang von Lukas Kwasniok zum 1. FC Köln ist dem SCP ein weiterer Glücksgriff auf dem Trainerposten gelungen. Ralf Kettemann kam von der U19 des Karlsruher SC und brauchte nicht lange, um bei seiner ersten Station im Profifußball erfolgreich zu sein. Mit acht Siegen in Serie stellte er in der Hinrunde einen neuen Rekord in der Zweitliga-Geschichte der Paderborner auf.

Der 39-Jährige kann auf verschiedene Stürmertypen zurückgreifen. Im Sommer holte er Stefano Marino, den er schon im Karlsruher Nachwuchs zu einem Knpiser geformt hatte. Anfangs musste sich der Deutsch-Italiener mit Einsätzen in der zweiten Mannschaft begnügen, für die er acht Tore in sechs Spielen erzielte.

Aber seit dem 5:2 gegen Hertha BSC ist der 22-Jährige ein fester Bestandteil der ersten Elf. Nach drei torlosen Partien traf er im Westfalen-Derby gegen Bielefeld doppelt und legte in der Vorwoche in Fürth sein viertes Saisontor nach.

SC Paderborn erzielt die meisten Jokertore der Liga

Falls dann doch mal die Brechstange benötigt wird, steht mit Steffen Tigges ein echter Zielspieler bereit. Der 1,93 Meter große Stürmer kommt meistens von der Bank, ist dabei aber sehr wirkungsvoll. Durch seinen Doppelpack gegen Dresden drehte er das Spiel im Alleingang. Gleiches gelang ihm schon gegen Münster zu Beginn der Rückrunde. Mit sechs Torbeteiligungen ist Tigges der erfolgreichste Joker der 2. Bundesliga.

Auch der beste Paderborner Torschütze musste sich in der Rückrunde vermehrt hinten anstellen. Filip Bilbija erzielte sieben seiner zehn Saisontore zwischen dem sechsten und elften Spieltag, konnte diese Schlagzahl aber nicht aufrechterhalten.

SCP-Hüne Steffen Tigges (Mi.) im Zweikampf mit Marcus Mathisen (re.) vom 1. FC Magdeburg.
SCP-Hüne Steffen Tigges (Mi.) im Zweikampf mit Marcus Mathisen (re.) vom 1. FC Magdeburg.
(Foto: IMAGO / Jan Huebner)

In diesem Jahr stand er nur zweimal in der Startelf, krönte jedoch zwei Einwechslungen mit einem Torerfolg. Ohnehin ist der SCP mit zwölf Jokertoren in dieser Kategorie gemeinsam mit Kaiserslautern das beste Team der Liga.

Torgefahr strahlt der Tabellenzweite auch von den Außenbahnen aus. Der rechte Schienenspieler Laurin Curda ist Paderborns bester Scorer mit sechs Toren und sechs Vorlagen. Sein Pendant auf der linken Seite, der ehemalige FCM-Profi Raphael Obermair, steht bei zwei Treffern und fünf Assists. Aus dem zentralen Mittelfeld steuerte Mika Baur vier Tore und vier Vorlagen bei.

SCP-Trainer Kettemann rechnet gegen FCM nicht mit Spektakel

In der Abwehr kann Kettemann ebenfalls auf Spitzenpersonal vertrauen. Felix Götze, Tjark Scheller und Calvin Brackelmann sind allesamt zweikampf- und spielstark. Torwart Dennis Seimen zählt zu den größten Talenten auf seiner Position. Der U21-Nationaltorhüter (vier Länderspiele) ist vom VfB Stuttgart ausgeliehen und hielt seinen Kasten bereits achtmal sauber.

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Verzichten muss der SCP gegen Magdeburg auf Santiago Castaneda wegen seiner fünften gelben Karte. Der defensive Mittelfeldspieler trug in den vergangenen Wochen seinen Teil zur starken Serie bei. An seiner Stelle wird wahrscheinlich Matthes Hansen auflaufen, der schon gegen Fürth die Position übernahm.

Obwohl mit Paderborn und Magdeburg zwei offensivstarke Mannschaften aufeinandertreffen, rechnet Kettemann nicht mit einem Torfest: „Ich glaube nicht, dass es ein offener Schlagabtausch wird. Das gilt es für uns zu vermeiden. Wir haben letzte Woche seit längerer Zeit wieder zu Null gespielt. Das ist etwas, was uns tragen muss durch die nächsten Wochen.”

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