Verletzte und mögliche Aufstellung Zukowski gegen St. Pauli wieder fit? Das sagt FCM-Coach Petrik Sander
Der 1. FC Magdeburg lädt Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli in die Avnet Arena. Zuletzt musste der FCM auf Torjäger Mateusz Zukowski verzichten. Ist der Pole wieder gesund - und vielleicht sogar bereit für die Startelf?

Magdeburg/DUR – Die „englische Woche“ ist Geschichte: Aus zwei Ligaspielen holte der 1. FC Magdeburg gute vier Punkte, gegen die Über-Mannschaft des FC Bayern München hatte man vorab schon wenig Hoffnung auf ein Weiterkommen im DFB-Pokal – in der Allianz Arena verlor der Club 1:6.
Mit nun wieder gestärkten Kräften erwartet der FCM am Sonntag (13.30 Uhr, Sky) Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli. Die Hamburger hatten zu Beginn der Spielzeit Probleme, sich in der 2. Bundesliga zurechtzufinden. Den letzten Sieg holten die „Kiez-Kicker“ beim 2:0 gegen den KSC vor fast vier Wochen.
Doch wie stark und mit welchem Personal kann und will der FCM am Wochenende dem FC St. Pauli die Stirn bieten? Torjäger Mateusz Zukowski (Schulterverletzung) dürfte wohl bis Sonntag wieder fit sein. "Ich denke, das werden wir hinkriegen", sagte Trainer Petrik Sander auf der Pressekonferenz am Freitag über seinen Stürmer.
Weiter ausfallen werden hingegen Moritz-Broni Kwarteng sowie Lubambo Musonda. Bei Kwarteng steht noch kein Termin zur Rückkehr ins Lauftraining an. "Das kann noch ein bisschen dauern", befüchrtet Sander.
FCM-Stürmer Zukowski gleich wieder in der Startelf?
Das Tor hüten gegen den FCSP wird mit großer Wahrscheinlichkeit am Sonntag erneut Dominik Reimann. Er wird es wohl auch mit Ex-Kollegen Martijn Kaars zu tun haben. Gleiches gilt für Reimanns Vorderleute.
Tobias Müller und Anselmo García Mac Nulty sind inzwischen hervorragend eingespielt. Sind die beiden fit, werden sie in der Innenverteidigung von Beginn an auflaufen. Ebenso der frisch in die finnische A-Nationalmannschaft berufene Luka Hyryläinen, der als „abkippender Sechser“ fungiert.
Auf den Flügeln werden die FCM-Trainer wohl wieder auf Alexander Nollenberger auf links sowie Pierre Nadjombe auf rechts setzen. Letzterer hatte zwar immer wieder kleinere Aussetzer, allerdings bringt er deutlich mehr Tempo auf den Platz als Konkurrent Herbert Bockhorn.
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Im Zentrum haben die Coaches viele Möglichkeiten zum Variieren. Gegen körperlich robuste Spieler wie Branimir Hrgota und Abdoulie Ceesay muss man gegenhalten. Das Konterprogramm aufseiten der Magdeburger kann da nur Falko Michel heißen.
Im offensiven Mittelfeld machten Torben Müsel und auch Felipe Chávez zuletzt eine gute Figur. Den Vorzug dürfte wohl zunächst Edeltechniker Müsel erhalten. Moritz-Broni Kwarteng fällt offenbar weiter verletzt aus.
Der Magdeburger Sturm auf den Flügeln besteht aus Baris Atik und Emmanuel Iyoha. Daran wird sich auch gegen den FC St. Pauli nichts ändern. Fraglich ist, wie weit Mateusz Zukowski bereits ist. Der Pole trainierte nach seiner Schulterverletzung unter der Woche mit. Bleibt die Schulter stabil, startet er. Die Alternative lautet Roko Simic.
So könnte der 1. FC Magdeburg gegen FC St. Pauli aufstellen
Reimann – García Mac Nulty, Hyryläinen, Müller – Nollenberger, Michel, Müsel, Nadjombe – Atik, Zukowski (Simic), Iyoha