Wer kann und darf samstag spielen? Vor Osnabrück-Spiel: So steht's beim FCM um Müsel und Heber
Mit welchem Personal geht der 1. FC Magdeburg ins Spiel beim VfL Osnabrück? Und wie reagiert Trainer Petrik Sander auf das Braunschweig-Debakel?

Magdeburg/DUR - Vor dem Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück am Samstag (13 Uhr, live bei Sky) hofft der 1. FC Magdeburg auf die Rückkehr von Torben Müsel in den Kader. Der Sommerzugang hatte beim Auftakt (1:6 gegen Eintracht Braunschweig) mit einer Muskelverletzung gefehlt.
"Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben", sagte FCM-Trainer Petrik Sander am Donnerstag: "Wir hatten heute alle Spieler auf dem Platz und ich kann nicht sagen, dass einer von ihnen definitiv ausfallen wird."
Müsel, einer der Gewinner der Sommervorbereitung, war im Heimspiel gegen Braunschweig schmerzlich vermisst worden. "Es geht langsam vorwärts, er hat Teile des Mannschaftstrainings mitgemacht", sagte Sander. Das Abschlusstraining am Freitag wird die Frage nach einem Kaderplatz für den Mittelfeldmann dann finale beantworten.
Daniel Heber hat beim FCM noch Rückstand
Ebenfalls gefehlt gegen Braunschweig hatte Daniel Heber. Der Abwehrspieler arbeitet sich nach einem Jahr voller Verletzung zurück, ist aber noch etwas hintendran.
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"Es ist doch logisch, dass man nach einer so langen Zeit Probleme hat, wieder in den Rhythmus reinzukommen", sagte Sander: "Darum haben wir uns entschieden, ihn zuletzt nicht in den Kader zu nehmen - er hätte aber spielen können."
FCM: Nadjombe ersetzt wohl gesperrten Bockhorn
Ob Heber am Samstag zum Spieltagskader bei FCM gegen VfL Osnabrück zählen wird, ließ Sander ebenso offen wie mögliche Veränderungen in der Startelf. Klar ist nur, dass Herbert Bockhorn nach seiner Rotsperre aus dem Braunschweig-Spiel ersetzt werden muss. Erster Kandidat dafür ist Pierre Nadjombe.
Verlassen kann sich das Team einmal mehr auf seine treuen Fans. Der Gästeblock im Stadion an der Bremer Brücke ist ausverkauft, 1400 Magdeburg-Fans reisen mit nach Osnabrück.
"Wir haben ein schweres Spiel vor der Brust", sagte Sander: "Wir müssen einiges oder vielleicht auf vieles anders machen - aber nicht alles über den Haufen schmeißen." Gegen Braunschweig haben alle Fehler gemacht, auch er als Trainer. Das sei nun aufgearbeitet und abgehakt.