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  5. Fortuna Düsseldorf: Acht Ausfälle gegen den FCM im Abstiegsduell

FCM-Gegner im Check Trotz acht Ausfällen: Ende schwört Fortuna auf den Abstiegskampf ein

Unmittelbar vor dem Kellerduell beim 1. FC Magdeburg setzt Fortuna Düsseldorf einen neuen Impuls auf dem Trainerposten. Innerhalb weniger Tage soll Alexander Ende für die nötige Geschlossenheit sorgen.

Von Marcel Fritze 17.04.2026, 11:30
Alexander Ende hat Fortuna Düsseldorf am Montag als Trainer übernommen, am Samstag ist er auswärts beim 1. FC Magdeburg gefordert.
Alexander Ende hat Fortuna Düsseldorf am Montag als Trainer übernommen, am Samstag ist er auswärts beim 1. FC Magdeburg gefordert. (Foto: imago/Revierfoto)

Magdeburg/DUR - Schon das Hinspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Fortuna Düsseldorf stand im Zeichen des Abstiegskampfes. Der FCM dominierte das Spiel über weite Strecken, gab 26 Schüsse ab, verlor aber unglücklich durch ein Tor in der fünften Minute der Nachspielzeit. Es war der erste Sieg für Trainer Markus Anfang in seiner Amtszeit bei Fortuna.

Fünf Monate später ist das Kapitel schon wieder Geschichte. Um nach vier Niederlagen in Folge eine Wende herbeizuführen, entschieden sich die Düsseldorfer vor dem Kellerduell in Magdeburg am Samstag (13 Uhr, live bei Sky) für einen Trainerwechsel.

Kein Feuerwehrmann: Ende erhält Zweijahresvertrag bei Fortuna

Als Nachfolger von Anfang kam Alexander Ende, der erst vor vier Wochen beim Ligakonkurrenten Preußen Münster entlassen worden war. Wofür steht der neue Cheftrainer und worauf muss sich der FCM einstellen?

Lesen Sie hier: So könnte der FCM gegen Fortuna Düsseldorf auflaufen

Etwas überraschend kam es schon, dass die Düsseldorfer nicht ihren ehemaligen Erfolgstrainer Friedhelm Funkel als Feuerwehrmann reaktivierten, sondern den erst kürzlich in Münster gescheiterten Ende verpflichteten. Mit einem Vertrag bis Sommer 2028 ausgestattet, soll er über die Saison hinaus seinen Stempel aufdrücken.

“Ihm trauen wir eine klare inhaltliche Lösung für die letzten fünf Spiele zu. Darüber hinaus passt sein Ansatz auch langfristig sehr gut zu unserer Strategie”, begründete Sportvorstand Sven Mislintat die Entscheidung.

Alexander Ende vor Debüt als Fortuna-Trainer

Der 46-Jährige steht für eine klare Spielidee. Zwei Jahre lang mischte er beim SC Verl mit attraktivem Offensivfußball die dritte Liga auf. Nach seinem Wechsel im Sommer erzielte er mit Preußen Münster ebenfalls beachtliche Ergebnisse, beendete die Hinrunde mit 20 Punkten auf dem zwölften Platz.

Lesen Sie hier: Alle News und Hintergründe zu FCM gegen Fortuna Düsseldorf

Allerdings hakte es zu Beginn der Rückrunde. Nach nur einem Sieg aus den ersten acht Partien im neuen Jahr besiegelte die 0:6-Klatsche bei Dynamo Dresden das Aus für Ende bei den Westfalen.

Nun versucht er sein Glück bei Fortuna, wo er mit positivem Denken vorangehen will. "Ich habe Lust auf die Aufgabe und eine Mannschaft vorgefunden, die Vollgas gibt. Ich freue mich jedenfalls extrem auf Samstag", betonte Ende auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Fortuna mit acht Ausfällen vor FCM-Spiel

Als Münster-Trainer verlor er am zehnten Spieltag mit 0:2 in Magdeburg. Auch, weil ihm ein treffsicherer Stürmer fehlte. Einen solchen gibt es bei den Düsseldorfern in Person von Cedric Itten, der schon zwölfmal netzte. Abseits vom Schweizer mangelt es aber an Torgefahr.

Der zweitbeste Schütze Florent Muslija (vier Tore, vier Vorlagen) zog sich gegen Kiel einen Kreuzbandriss zu. Der Spielmacher reiht sich in eine lange Verletztenliste ein. Mit Christian Rasmussen, Kenneth Schmidt, Christopher Lenz, Jordy de Wijs, Valgeir Lunddal, Tim Rossmann und Hamza Anhari muss Ende auf gleich acht verletzte Spieler verzichten.

Die angespannte Personallage könnte eine Chance für jene Akteure sein, die zuletzt weniger zum Zug kamen. Zum Beispiel für Jordi Paulina, der im Winter von Borussia Dortmund II nach Düsseldorf wechselte. Oder Marin Ljubicic, der Ende Januar von Union Berlin ausgeliehen wurde.

Fortuna im Abstiegskampg: "Alle zusammen!"

Unter dem neuen Trainer werden die Karten neu gemischt. "Es ist mir egal, ob jemand 200 Bundesligaspiele gespielt hat oder aus der Regionalliga kommt. Es geht immer um die Passung und was wir am Wochenende auf den Platz bringen wollen", machte Ende klar.

Dennoch ist es wahrscheinlich, dass er ebenfalls auf die Achse setzen wird, die sich im Saisonverlauf herauskristallisiert hat. Vor dem unumstrittenen Stammtorwart und Kapitän Florian Kastenmeier hat sich der 2,05-Meter-Riese Elias Egouli etabliert, der zu Saisonbeginn noch in der zweiten Mannschaft kickte.

Im Mittelfeld gehören Anouar El Azzouzi, Eigengewächs Shinta Appelkamp und Satoshi Tanaka, der im Winter aus der japanischen ersten Liga kam, zum Stammpersonal der Rückrunde.

Im Abstiegskampf kommt es aber nicht nur auf die spielerischen Fähigkeiten an. "Die Basics sind jetzt gefragt. Am Ende ist der Zweikampf der Kern dieses Spiels. Das ist im Fußball so und trotzdem erhoffe ich mir, dass Facetten, die wir uns in dieser Woche erarbeitet haben, sofort sichtbar sind", erklärte Ende seine Marschroute und forderte: "Das Wichtigste ist: Alle zusammen!"

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