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  5. Marcus Mathisen vor St.-Pauli-Wechsel: FCM droht große Abwehr-Baustelle

Kurz vor Trainingsstart Abwehrchef verlässt den FCM: Mathisen-Wechsel sorgt für große Baustelle

Der 1. FC Magdeburg muss sich auf den Abgang von Marcus Mathisen einstellen. Der Abwehrchef soll sich für einen Wechsel zum FC St. Pauli entschieden haben. Für den FCM entsteht damit kurz vor dem Trainingsstart eine große Baustelle in der Defensive.

Von Nico Esche Aktualisiert: 26.06.2026, 10:16
Marcus Mathisen bei seiner Verabschiedung im Mai 2026. Der Verteidiger wechselt wohl ablösefrei zum FC St. Pauli - wo er auf den Ex-Magdeburger Martijn Kaars treffen wird.
Marcus Mathisen bei seiner Verabschiedung im Mai 2026. Der Verteidiger wechselt wohl ablösefrei zum FC St. Pauli - wo er auf den Ex-Magdeburger Martijn Kaars treffen wird. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Magdeburg/DUR – Der 1. FC Magdeburg wollte ihn unbedingt halten, Hertha BSC, Holstein Kiel und zuletzt auch Hannover 96 mit Ex-Trainer Christian Titz baggerten an ihm – doch am Ende erhält wohl der FC St. Pauli den Zuschlag. Marcus Mathisen soll bei den „Kiez-Kickern“ unterschrieben haben.

Das berichten "Bild“-Zeitung und "Volksstimme" übereinstimmend. Eine Mischung aus gutem Gehalt und einem Handgeld soll demnach den Magdeburger Abwehrchef überzeugt haben, bei den Hamburgern zu spielen. Laut Bericht soll der Däne schon in Kürze beim FCSP aufschlagen. Bereits am 30. Juni testet der Bundesliga-Absteiger gegen Altona 93.

Mathisens Vertrag endet am selben Tag offiziell beim 1. FC Magdeburg. Er wurde bereits nach dem letzten Heimspiel verabschiedet. Doch die Hoffnung auf einen Verbleib blieb bis zuletzt. Mathisen, Vizekapitän und Abwehrchef in Personalunion beim FCM, wird den Verein nun aber ablösefrei verlassen.

FCM braucht Ersatz in der Innenverteidigung

Unter Petrik Sander und Pascal Ibold war Mathisen gesetzt. Man wollte den Verteidiger unbedingt halten. Jetzt muss der FCM in der Innenverteidigung dringend nachlegen.

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Zuletzt schnappte man sich Anselmo García Mac Nulty vom niederländischen Erstligisten PEC Zwolle. Doch das wird nicht reichen, um gestärkt in die kommende Saison zu starten. Daniel Heber, Tobias Müller und Tarek Chahed sind derzeit die einzigen Alternativen für die Mathisen-Position. Ein gleichwertiger Ersatz sind alle drei nicht.

Bereits am Montag starten die „Größten der Welt“ ins Training (Livestream bei der Volksstimme ab 11.45 Uhr). Ob ein neuer Innenverteidiger bis dahin gefunden ist, bleibt abzuwarten. Immerhin: Das Transferfenster ist noch bis Anfang September geöffnet. Zeit genug also, um hochkarätig nachzulegen.