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  5. Sandro Wagner übernimmt Hannover 96: Titz-Nachfolger debütiert gegen FCM

Titz-Nachfolger gefunden Debüt in Magdeburg: Ex-Nationalspieler Sandro Wagner legt bei Hannover 96 los

Hannover 96 hat Sandro Wagner als Nachfolger von Christian Titz präsentiert. Ein prominenter Name, der sich im ersten Spiel gleich beim 1. FC Magdeburg bewähren muss.

21.09.2026, 09:11
Sandro Wagner beerbt Christian Titz als Trainer von Hannover 96. Am 10. Oktober sind die Niedersachsen zu Gast beim 1. FC Magdeburg.
Sandro Wagner beerbt Christian Titz als Trainer von Hannover 96. Am 10. Oktober sind die Niedersachsen zu Gast beim 1. FC Magdeburg. (Foto: imago/Sportfoto Rudel)

Hannover/DUR/sid - Sandro Wagner kann seine Rückkehr auf den Fußballplatz kaum erwarten, am Montag legt er endlich los. Sein erster Pflichtspielgegner in der 2. Bundesliga heißt dann am 10. Oktober 1. FC Magdeburg.

"Ich freue mich total auf die Aufgabe", sagt der neue Trainer vor dem Start seiner kniffligen Comeback-Mission bei Hannover 96. Wagners Auftrag hat es in sich: Der Ex-Nationalspieler soll den Traditionsklub schnellstmöglich wieder nach oben führen.

"Natürlich", sagt Wagner, habe er "genau überlegt, was mein nächster Schritt im Fußball sein soll." Am Ende kam er zu dem Schluss, "dass wir hier mit der richtigen Energie sehr viel Gutes bewegen und erreichen können". 96 sei "ein Klub mit Wucht – mit einer großen Tradition, einer sehr lebendigen Fankultur und einem erfolgshungrigen Umfeld".

Sandro Wagner folgt bei 96 auf Christian Titz

Wagner. Allein der Name verspricht Glanz und Glamour für die 2. Liga, einige sprechen schon vom Comeback des Jahres von jenem Ex-Profi, der 2023 mit Unterhaching in die 3. Liga aufstieg, der sich danach seine Sporen als Co-Trainer von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann verdiente, der 2025 in Augsburg allerdings nach elf Spieltagen (sieben Punkte) auch recht unehrenhaft entlassen wurde.

"Im Gespräch hat er deutlich gemacht, dass er daraus gelernt hat", sagte Klubboss Martin Kind der Bild-Zeitung. Der Aufsichtsratschef schwärmte schon von Wagner, bevor der Deal am Wochenende endgültig festgezurrt wurde.

Wagner war in Hannover nach dem Rauswurf von Christian Titz von Beginn an der Top-Kandidat. "Er ist optimistisch, hat Strahlkraft, Persönlichkeit", sagte Kind: "Ich denke schon, dass er Spieler überzeugen und mitnehmen kann."

FCM wartet auf Wagner beim Hannover-Debüt

Für Wagner ist sein Trainer-Comeback eine große Chance, doch der Druck in Hannover ist ebenfalls groß - schließlich träumt der ambitionierte Traditionsverein seit dem Abstieg 2019 von der Rückkehr in die Bundesliga. Mit dem 2:1-Sieg am Sonntag gegen den VfL Bochum schraubte 96 sein Punktekonto am Sonntag auf sieben.

Gedanken an Wagner habe man noch nicht im Hinterkopf gehabt, sagte Torschütze Marcel Hartel nach dem ersten Heimsieg seit März. "An den Träumen und Zielen sollten wir nichts ändern", so der Mittelfeldspieler mit Blick auf das große Aufstiegsziel des Vereins: "Hoffentlich können wir nach der Länderspielpause eine Serie starten." Sechs Zähler beträgt der Rückstand auf den Relegationsrang.

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"Was uns extrem überzeugt hat, war, dass er sich wirklich intensiv mit Hannover 96, unserem Kader und dem bisherigen Saisonverlauf auseinandergesetzt hatte und so in den Gesprächen außergewöhnlich gut vorbereitet war", sagte Sportvorstand Jonas Boldt. Wagner sei "ein Typ, der akribisch arbeitet und für die Aufgabe brennt".

Wagner kann seine Rückkehr kaum erwarten. Am Montag legt er bei 96 los. Am 10. Oktober kann er dann auswärts in der Avnet Arena gegen den FCM beweisen, dass er die Erwartungen erfüllt.