1. FC Magdeburg News
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Transfermarkt.de nach Cyberattacke wieder online: Das ist bekannt

Fußball-Datenbank zeitweise offline "Transfermarkt.de" nach Cyberattacke wieder online – was über den Angriff bekannt ist

Zum Saisonstart blieb für viele Fußballfans plötzlich nur eine Fehlermeldung: Transfermarkt.de war nicht erreichbar. Dahinter steckte kein gewöhnliches technisches Problem – inzwischen ist klar, was das Portal ausgebremst hat.

Von Nico Esche Aktualisiert: 11.08.2026, 09:06
Seit dem 10. August ist die Fußballdatenbank Transfermarkt.de wieder erreichbar. Der Dienstanbieter wurde offenbar Ziel einer Cyberattacke.
Seit dem 10. August ist die Fußballdatenbank Transfermarkt.de wieder erreichbar. Der Dienstanbieter wurde offenbar Ziel einer Cyberattacke. (Foto: IMAGO / Hanno Bode)

Hamburg/DUR – Während in Deutschland die 2. Bundesliga und die 3. Liga am Wochenende in die Saison 2026/27 starteten, guckten viele Fußballfans, die sich für detaillierte Zahlen und Daten von Spielern und Vereinen interessieren, in die Röhre. "Transfermarkt.de", eine der größten Fußballdatenbanken der Welt, war online nicht aufrufbar.

Das Portal wurde offenbar Ziel einer sogenannten DDoS-Attacke, die dafür sorgte, dass kein Zugriff auf die Seiten von Transfermarkt.de und seinen Schwesterportalen mehr möglich ist. Das gab das Hamburger Unternehmen am Montag bekannt. Am selben Tag ging die Seite wieder online.

Als DDoS-Attacke beschreibt man einen Cyberangriff, bei dem Server oder Websites von unzähligen Anfragen geflutet werden. Mit dem Ziel, das System zu überlasten.

"Transfermarkt.de" gibt Entwarnung bei User-Daten

Laut "Transfermarkt.de" sollen bei dem Angriff keine User-Daten gestohlen worden sein. Eine aktive Community gehört zum Konzept des Portals, bei dem man sich mit seinen Daten anmelden muss. Außerdem habe man die Infrastruktur gegen „mögliche künftige Störungen gestärkt“, so das Portal.

Eine der bekanntesten Attacken dieser Art legte im Jahr 2016 zahlreiche Kameras und Router lahm. Social-Media-Plattformen wie Twitter (heute "X"), Spotify und Reddit waren stundenlang nicht erreichbar.