Sprung in die Bundesliga "Ich bedaure...": So begründet Stalmach seinen FCM-Abschied
Dariusz Stalmach verlässt den 1. FC Magdeburg und versucht sein Glück in der Bundesliga. Der FCM hätte das Talent gerne gehalten, doch wollte der Spieler weg.

Magdeburg/DUR - Dariusz Stalmach steht ab dem 1. Juli in der Bundesliga unter Vertrag. Es ist ein großer Sprung für den 20-Jährigen nach anderthalb Jahren beim 1. FC Magdeburg.
Via Instagram verabschiedete sich Stalmach von den FCM-Fans, bedankte sich für die Unterstützung und die gute Zeit. Doch schrieb er auch: "Ich bedaure, dass ich nicht mehr Spielminuten bekommen habe."
Das war wohl ans Trainerteam Petrik Sander und Pascal Ibold gerichtet. Beide setzten zwar auf den Mittelfeldspieler, klare Stammkraft war Stalmach aber nicht. In 24 Zweitligaspielen stand er auch dem Rasen, allerdings nur für insgesamt 936 Minuten. Macht im Schnitt nur 39 Minuten pro Einsatz.
FCM wollte Dariusz Stalmach nicht verkaufen
Doch reichte das aus, um konkretes Interesse aus der Bundesliga zu wecken. Werder Bremen schlug zu, zahlt eine unbekannte Ablöse für das Talent. An der Weser sieht man offenbar großes Potenzial im polnischen Junioren-Nationalspieler, der mit seinen 20 Jahren noch komplett entwicklungsfähig ist.
Neuzugänge und Baustellen: So läuft die FCM-Kaderplanung
"Wir hätten uns natürlich gefreut, Dariusz auch weiterhin in unseren Farben zu sehen", sagte FCM-Sportdirektor Peer Jaekel über den unfreiwilligen Transfer, der auf Wunsch des Spielers über die Bühne ging. Dieser habe "bei uns den Wunsch geäußert, einen anderen Weg einzuschlagen", nachdem er keinen dauerhaften Stammplatz bekommen hatte.
Ob er diesen in der Bundesliga bekommt, ist eine andere Frage. In seinen ambitionierten Karriereplan passt der Schritt aber rein. Schon mit 17 war er aus der Heimat Zabrze zum großen AC Mailand gewechselt, war dort Kapitän der Nachwuchsmannschaft. Magdeburg war dann seine erste Station in Männerfußball.
Jetzt setzt Stalmach, dem der Ruf des Toptalents vorauseilt, seine Karriere im Eiltempo fort. Anstatt in Liga zwei um einen Stammplatz zu kämpfen, hofft er auf den Durchbruch eine Etage höher.