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  5. SV Elversberg anders als der FCM: Trotz Umbruch weiter ganz oben mit dabei

FCM-Gegner im Porträt "Das ist unser Stil": SV Elversberg spielt auch nach großem Umbruch ganz oben mit

Auswärts bei der SV Elversberg hängen die Trauben für den 1. FC Magdeburg besonders hoch. Der Tabellenvierte gehört defensiv wie offensiv zur Ligaspitze und zählt dadurch auch im zweiten Jahr in Folge zu den Aufstiegskandidaten.

Von Marcel Fritze 06.03.2026, 09:05
Lukas Petkov und die SV Elversberg spielen um den Aufstieg in die Bundesliga mit. Am Freitag hat die SVE den 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga zu Gast.
Lukas Petkov und die SV Elversberg spielen um den Aufstieg in die Bundesliga mit. Am Freitag hat die SVE den 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga zu Gast. (Foto: imago/Jan Huebner)

Magdeburg/DUR - Beim letzten Gastspiel in Elversberg vor einem Jahr gewann der 1. FC Magdeburg dank eines Dreierpacks von Martijn Kaars mit 5:2. Ein Ergebnis, das heute kaum noch vorstellbar ist, angesichts der jüngsten Serie von drei Niederlagen am Stück für den FCM. Die Saarländer hingegen spielen wie in der Vorsaison oben mit.

Am Freitagabend (18:30 Uhr, live bei Sky) ist der FCM beim Tabellenvierten gefordert. Eine Mannschaft, die auch nach dem Abgang ihres Torjägers Younes Ebnoutalib zu Jahresbeginn weiter zur Spitzengruppe gehört. Mit elf Punkten steht die SVE auf Platz fünf der Rückrundentabelle. Wer sind die Schlüsselspieler beim kommenden Gegner und wo sind die Saarländer angreifbar?

SV Elversberg: Winter-Zugang Mokwa verfügt über internationale Erfahrung

Der Verkauf von Zwölf-Tore-Mann Ebnoutalib zu Eintracht Frankfurt spülte acht Millionen Euro in die Kassen der Elversberger. Weitere zwei Millionen Euro können durch Bonuszahlungen noch folgen. Damit ist der 22-Jährige der wertvollste Abgang der Vereinsgeschichte und aus sportlicher Sicht ein herber Verlust.

Keine Trainerdiskussion: FCM setzt im Abstiegskampf auf Sander und Kontinuität

Doch wie schon nach dem Weggang von Stürmern wie Nick Woltemade und Fisnik Asllani in den Jahren zuvor schaffte es die SVE erneut, einen vielversprechenden Angreifer aus dem Hut zu zaubern. Von der TSG Hoffenheim kam David Mokwa für eine Ablöse von zwei Millionen Euro. Der Bundesligist sicherte sich aber eine Rückkaufoption.

Der 21-Jährige absolvierte in der Hinrunde acht Drittligaspiele für die zweite Mannschaft, in denen er drei Tore erzielte. Zudem stand er zu Saisonbeginn dreimal im Bundesliga-Kader der Kraichgauer. Für die erste Mannschaft stellte er ebenfalls bereits seine Torgefahr unter Beweis. Vor etwa einem Jahr traf er in der Europa League gegen Tottenham Hotspur und RSC Anderlecht.

Lukas Petkov blüht bei SV Elversberg auf

In der 2. Bundesliga benötigte der Franzose, der direkt in die Startelf rückte, nur eine kurze Anlaufzeit. Bei seinem dritten Einsatz traf er gegen Kaiserslautern. In den letzten beiden Partien gegen Braunschweig und Holstein Kiel stockte er sein Konto mit zwei weiteren Toren auf.

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Ebenfalls neu im Winter hinzu kam Immanuel Pherai, der vom Hamburger SV ausgeliehen wurde. Der offensive Mittelfeldspieler profitierte zuletzt vom Ausfall von Bambase Conté und durfte unter anderem gegen seinen Ex-Klub Braunschweig starten.

Nach dem Abgang von Ebnoutalib ist nun Lukas Petkov der neue Topscorer, der fünf seiner sieben Saisontore in der Rückrunde erzielte. Der Bulgare agiert vorwiegend auf der rechten Seite, während Tom Zimmerschied (zwei Tore, vier Vorlagen) über links kommt.

Amara Condé verpasst Duell mit Ex-Klub FCM

Nicht nur offensiv ist Elversberg mit 43 Toren die zweitbeste Mannschaft der Liga. Auch was die Gegentore angeht, steht nur Schalke besser da. Zu verdanken ist diese Stabilität der eingespielten Innenverteidigung aus Maximilian Rohr und Kapitän Lukas Pinckert sowie Torwart Nicolas Kristof.

Wieder zurück in der ersten Elf ist Amara Condé. Der ehemalige FCM-Kapitän nahm in den letzten drei Partien wieder den Platz neben dem Polen Lukasz Poreba im defensiven Mittelfeld ein. Allerdings sah er in der Vorwoche seine fünfte gelbe Karte und wird ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein fehlen.

Die Stärken der Mannschaft von Trainer Vincent Wagner liegen im Ballbesitz (55%) und bei den angekommenen Pässen (84%). In diesen Bereichen performt der Tabellenvierte ähnlich gut wie der FCM. Bei hohen Bällen haben die Elversberger hingegen oft das Nachsehen. Im Ligavergleich gewinnen sie die wenigsten Kopfballduelle. Die Magdeburger rangieren bei den erfolgreichen Luftduellen auf Platz elf.

SV Elversberg erst mit einer Heimniederlage

Darüber hinaus begeht die SVE die wenigsten Fouls der Liga. Eine Tatsache, mit der sich der Trainer arrangiert hat. "Ob das manchmal so clever ist, sei mal dahingestellt. Aber das ist unser Stil und ich kann damit leben, wenn wir ein Gegentor kriegen, aber die Spiele auch gewinnen", sagte er nach dem 1:1 gegen Kiel. Der Erfolg gibt den Saarländern recht.

Im Hinblick auf die anstehende Partie am Freitagabend hofft Wagner darauf, dass sich zwei Trends bestätigen. Einerseits die Heimstärke: nur eines von elf Heimspielen verlor Elversberg (0:3 gegen Hertha). Andererseits die Bilanz bei Abendspielen, bei denen seine Elf noch ungeschlagen ist. "Heimspiele und Abendspiele wecken bei mir bislang nur wundervolle Erinnerungen", so der 39-Jährige.

Trotz der klaren Ausgangslage erwartet der SVE-Coach, dass es gegen die Magdeburger kein Selbstläufer wird. "Sie bringen ihre Spiele nicht ganz zu Ende und haben sicherlich Probleme im Abwehrverhalten. Chancen erspielen sie sich aber in jedem Spiel mehr als genug." Gleichwohl weiß er um die Qualität seines Teams: "Wenn wir mit unseren Jungs ans Limit kommen, können wir jeden schlagen."

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