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  5. TV-Gelder: FCM kassiert deutlich weniger als Hertha BSC, aber mehr als Dynamo

Ungleiche Verteilung So viel TV-Geld kassiert der FCM im Vergleich zu Hertha, RB und Dynamo

Hertha BSC kassiert fast doppelt so viel TV-Gelder wie der 1. FC Magdeburg. Warum gehen die Unterschiede in den Bundesligen so weit auseinander?

26.08.2026, 09:27
Die TV-Gelder werden in den beiden Bundesligen höchst ungleich an die 36 Teams verteilt.
Die TV-Gelder werden in den beiden Bundesligen höchst ungleich an die 36 Teams verteilt. (Foto: imago/RHR-Foto)

Magdeburg/DUR/dpa - Von 7,5 bis zu fast 73 Millionen Euro: Bei der Verteilung der TV-Gelder in den Bundesligen ergibt sich ein gewaltiges Gefälle bei den Ost-Clubs.

Während RB Leipzig sich über Einnahmen von 72,8 Millionen Euro freuen darf, ist Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus mit 7,48 Millionen am anderen Ende der Nahrungskette.

Die Clubs erhalten vor dem Saisonstart von der Zentrale der Fußball-Bundesliga in Frankfurt die Übersicht der sogenannten Auskehrungen, die der dpa vorliegen.

So berechnen sich die TV-Gelder der Fußball-Bundesligen

Zwischen den beiden Bundesligen ist die Spanne groß. So bekommt der 1. FC Union Berlin 59,6 Millionen Euro, der abgestürzte Berliner Rivale Hertha BSC muss sich mit 16,8 Millionen Euro begnügen.

Lesen Sie hier: Diese Prämien kassiert der FCM im DFB-Pokal

Für den 1. FC Magdeburg (9,8 Mio.) und Dynamo Dresden (8,8 Mio.) gibt es wie für Cottbus nur einstellige Millionensummen, allerdings ist die Tendenz bei beiden steigend. Beide liegen aber mit diesen Zahlen in der unteren Tabellenhälfte der 2. Bundesliga.

Die Summen ergeben sich zum Teil aus der jüngeren Vergangenheit. In den komplizierten Verteilungsschlüssel fließen zu 43 Prozent die Leistungen vorheriger Spielzeiten ein. 50 Prozent der TV-Erlöse werden an die Clubs gleichmäßig ausgezahlt. Diese Verteilung der Erlöse aus der Zentralvermarktung gilt bis 2028/29.

Der Großteil des verteilten Geldes stammt aus den nationalen Medien-Einnahmen von insgesamt 1,121 Milliarden Euro pro Saison. Ab dieser Saison werden davon 50 Millionen Euro für zentrale Investitionen der Fußball-Bundesliga abgezogen.