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  5. Bilanz der FCM-Abgänge: El Hankouri bleibt torlos, Kaars & El Zein steigen ab

Welche Transfers gingen auf? El Hankouri, Onaiwu und Co.: So lief die Saison für die FCM-Abgänge

Für manche der 13 FCM-Abgänge hat sich der Wechsel gelohnt, für andere nicht. Wir geben den Überblick von Hoti bis Onaiwu und von Japan über Bulgarien bis in die 3. Liga.

Aktualisiert: 02.06.2026, 14:27
Mohammed El Hankouri spielte - auch verletzungsbedingt - nach seinem Abschied vom 1. FC Magdeburg keine gute Saison für Standard Lüttich.
Mohammed El Hankouri spielte - auch verletzungsbedingt - nach seinem Abschied vom 1. FC Magdeburg keine gute Saison für Standard Lüttich. (Foto: imago/Belga)

Magdeburg/DUR – Acht Spieler hatten den 1. FC Magdeburg im Sommer 2025 verlassen (einer davon auf Leihbasis), fünf weitere kamen im Januar und Februar 2026 hinzu und stehen seitdem bei anderen Vereinen unter Vertrag.

Für wen lief die Saison gut, für wen nicht? Wir geben einen Überblick.

Martijn Kaars (FC St. Pauli)

Martijn Kaars spielte bei St. Pauli keine gute Saison und stieg aus der Bundesliga ab.
Martijn Kaars spielte bei St. Pauli keine gute Saison und stieg aus der Bundesliga ab.
(Foto: imago/Steinsiek.ch)

Das Gastspiel von Martijn Kaars in der Bundesliga dauerte nur eine Saison. Der Niederländer konnte sich nach dem Wechsel vom FCM nicht dauerhaft durchsetzen und stand beim Absteiger oft in der Kritik.

Nur drei Saisontore und kein Stammplatz - für den Niederländer endete die Saison mit dem Abstieg in die 2. Bundesliga. Dort könnte er in der kommenden Spielzeit auf seinen Ex-Club FCM treffen.

Mohammed El Hankouri (Standard Lüttich)

Mo El Hankouri ist im Trikot von Standard Lüttich noch ohne Tor.
Mo El Hankouri ist im Trikot von Standard Lüttich noch ohne Tor.
(Foto: imago/Isosport)

Der ablösefreie Abgang des Kreativspielers schmerzte den FCM sehr, El Hankouri war Leistungsträger und Schlüsselfigur. In Lüttich nahm er diese Rolle nie ein.

Nach Startschwierigkeiten gehört er zeitweise zum Stamm des Teams, doch wurde er immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Kein einziges Tor erzielte El Hankouri für seinen Club, nur selten stand er überhaupt in der Startelf. In der Rückrunde kam er nur auf rund 60 Minuten Spielzeit für seinen Verein.

Xavier Amaechi (Plymouth Argyle)

Xavier Amaechi (l.) hat sich bei Plymouth Argyle schwer verletzt, ist seit Dezember aber wieder zurück auf dem Rasen.
Xavier Amaechi (l.) hat sich bei Plymouth Argyle schwer verletzt, ist seit Dezember aber wieder zurück auf dem Rasen.
(Foto: imago/ppauk)

Riesenpech für den Engländer! Eigentlich verlief sein Wechsel in die dritte englische Liga wie erhofft. Amaechi war sofort Stammkraft, erzielte sein erstes Tor, wurde dann aber gestoppt.

Im August verletzte sich der Flügelstürmer, Anfang September folgte eine Leisten-Operation. Erst im Dezember meldete er sich beim Kurz-Comeback zurück, allerdings kam Amaechi nur als "Joker" zum Einsatz und erzielte nur drei Saisontore.

Jason Ceka (Dynamo Dresden)

Die Ex-Magdeburger Jason Ceka ist nach einem glücklosen Halbjahr bei der SV Elversberg bei Dynamo Dresden gelandet.
Die Ex-Magdeburger Jason Ceka ist nach einem glücklosen Halbjahr bei der SV Elversberg bei Dynamo Dresden gelandet.
(Foto: imago/DeFodi Images)

Beim FCM war der Aufstiegsheld von 2022 sportlich aussortiert, unter Christian Titz kam er nicht mehr zum Einsatz. In Elversberg wurde es nach seinem Wechsel kaum besser, so zog er nach nur einem halben Jahr zu Dynamo Dresden weiter.

Das zahlte sich aus. Ceka war bei Dynamo Stammspieler und erfolgreich unterwegs in der Rückrunde. Fast immer stand der 26-Jährige in der Startelf von Trainer Thomas Stamm, traf drei Mal und feierte den verdienten Klassenerhalt.

Livan Burcu (1. FC Union Berlin)

Livan Burcu debütierte bei Union Berlin im Dezember in der Bundesliga.
Livan Burcu debütierte bei Union Berlin im Dezember in der Bundesliga.
(Foto: imago/Contrast)

Seine Leihe nach Magdeburg nutzte der 21-Jährige, um sich eine Chance bei seinem Stammverein Union Berlin zu erspielen. Dort bremste ihn eine Verletzung am Sprunggelenk in der Vorbereitung aus.

Im Dezember debütierte der Tempodribbler erst im DFB-Pokal gegen Bayern München, dann in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg. Sein erstes Tor im Mai gegen Köln sicherte Union sogar den vorzeitigen Klassenerhalt.

Patric Pfeiffer (SV Darmstadt 98)

Bei Darmstadt 98 wurde Patric Pfeiffer wieder zum Stammspieler.
Bei Darmstadt 98 wurde Patric Pfeiffer wieder zum Stammspieler.
(Foto: imago/HMB-Media)

Die Rückkehr vom FC Augsburg zu seinem Ex-Club nach Darmstadt war genau der richtige Schritt. Weil die Darmstädter kurz vor Transferschluss noch ihren Kapitän und Abwehrchef Clemens Riedel abgaben, war der Weg zum Stammplatz frei für Pfeiffer.

Die Chance nutzte er und verpasste kaum eine Spielminute. Erst eine Rote Karte bremste ihn aus, am Ende verpasste er zudem den Aufstieg mit Darmstadt.

Bryan Teixeira (Zalgiris Kaunas)

Der Leihstürmer hatte in Magdeburg keine Zukunft, auch bei Stammverein Sturm Graz ging es für Teixeira nicht weiter. Ein halbes Jahr bei LASK verlief ebenso erfolglos, dann zog der Stürmer der Kap Verden nach Litauen weiter.

Für Zalgiris Kaunas sammelte Teixeira ein Tor und drei Vorlagen in 14 Partien - immerhin durfte er mal wieder spielen, anders als bei seinen Clubs zuvor.

Pierre Nadjombe (Alemannia Aachen)

FCM-Leihgabe Pierre Nadjombe sammelt bei Alemannia Aachen in Liga drei Spielpraxis.
FCM-Leihgabe Pierre Nadjombe sammelt bei Alemannia Aachen in Liga drei Spielpraxis.
(Foto: imago/Maximilian Koch)

Der Rechtsverteidiger wurde vom FCM in die 3. Liga ausgeliehen, damit er dort Spielpraxis sammeln kann. Das gelang, seit dem Trainerwechsel auf Mersad Selimbegovic war Nadjombe erste Wahl in Aachen.

Im Oktober eroberte sich der 22-Jährige den Stammplatz hinten rechts. Seine Leistungen in der Rückrunde waren so gut, dass er im März 2026 sogar für Togos Nationalmannschaft nominiert wurde. In Magdeburg wurde das freudig zur Kenntnis genommen.

Ado Onaiwu (Urawa Reds)

Ado Onaiwu im Trikot der Urawa Red Diamonds.
Ado Onaiwu im Trikot der Urawa Red Diamonds.
(Foto: imago/Aflosport)

Der in Magdeburg komplett glücklose und schnell aussortierte Sommer-Zugang kehrte im Winter in seine Heimat zurück. Bei seinem Jugendverein Urawa Reds sammelt er seitdem wieder Spielminuten, ist aber noch ohne Torerfolg.

Emir Kuhinja (Beroe Stara Zagora)

Auch Kuhinja hatte in Magdeburg keine Zukunft mehr und schloss sich im Januar 2026 Beroe Stara Zagora in Bulgarien an. Dort begann der Mittelstürmer als Stammspieler, verlor diesen Platz aber im März.

Nach wie vor wartet der 23-Jährige noch auf sein erstes Tor für Beroe, zuletzt kam er nur noch zu Kurzeinsätzen beim drittletzten der ersten bulgarischen Liga. Ausgezahlt hat sich sein Wechsel nicht.

Andi Hoti (Eintracht Braunschweig)

Andi Hoti hat sich bei Eintracht Braunschweig in die erste Elf gespielt.
Andi Hoti hat sich bei Eintracht Braunschweig in die erste Elf gespielt.
(Foto: imago/Darius Simka)

Nach langem Transfer-Hickhack landete der abwanderungswillige Hoti im Winter bei Eintracht Braunschweig. Zunächst saß der Abwehrspieler auch dort nur auf der Bank, debütierte dann aber im März und rutschte in der Folge in die erste Elf. 

Am Ende durfte sich der Kosovare als Stammspieler unter dem neuen Trainer Lars Kornetka über den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga freuen.

Abu-Bekir El-Zein (SSV Ulm 1846)

Abu-Bekir El-Zein erlebt mit dem SSV Ulm harte Zeiten in der 3. Liga.
Abu-Bekir El-Zein erlebt mit dem SSV Ulm harte Zeiten in der 3. Liga.
(Foto: imago/Lucca Fundel)

Eigentlich begann das neue Karriere-Kapitel in Liga drei gut für den Mittelfeldspieler. In seinen ersten vier Spielen gelang El-Zein ein Siegtor und zwei Vorlagen.

Doch konnte auch er den SSV nicht aus dem Tabellenkeller holen, verlor dann seinen Stammplatz und stieg als Reservist mit den Vorjahres-Zweitligisten sang- und klanglos in die Regionalliga ab. Für den 23-Jährigen ist es der erste echte Karriereknick.

Kandet Diawara (ESTAC Troyes)

Kandet Diawara mit dem Meisterpokal: Der Ex-Magdeburg steigt mit Troyes in Frankreichs erste Liga auf.
Kandet Diawara mit dem Meisterpokal: Der Ex-Magdeburg steigt mit Troyes in Frankreichs erste Liga auf.
(Foto: imago/Icon Sport)

Auf eigenen Wunsch hin zog es den Flügelstürmer nach nur einem halben Jahr beim FCM zurück nach Frankreich. In der Heimat blüht der 26-Jährige, der in Magdeburg ohne Torbeteiligung geblieben war, wieder auf.

Mit vier Toren und einer Vorlage in 13 Partien half Diawara mit, Troyes wieder in die erste Liga zu führen. Künftig wird der Ex-Magdeburg sich dort mit Paris St. Germain, AS Monaco und Olympique Marseille messen können.

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