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  5. 1. FC Magdeburg dran? Sturmtalent Kevin Manthey verlässt Werder Bremen

Stürmer-Hüne verlässt bremen Werder-Juwel im Fokus: Spur führt
zum 1. FC Magdeburg

Kevin Manthey wurde bei Werder Bremen verabschiedet, obwohl die Grün-Weißen ihn unbedingt halten wollen. Könnte der 1. FC Magdeburg die nächste Station des Sturm-Talents sein?

Von Nico Esche Aktualisiert: 04.06.2026, 13:08
Kevin Manthey von Werder Bremen II: Der Stürmer verlässt seinen Heimat-Verein. Ist der 1. FC Magdeburg an ihm dran?
Kevin Manthey von Werder Bremen II: Der Stürmer verlässt seinen Heimat-Verein. Ist der 1. FC Magdeburg an ihm dran? (Foto: IMAGO / Niklas Heiden)

Magdeburg/Bremen/DUR – International wird seit Jahren händeringend nach talentierten und großgewachsenen Mittelstürmern gesucht. Einen Spieler solchen Formats zog Werder Bremen mit Talent Kevin Manthey heran.

In Kürze endet sein Vertrag bei den Grün-Weißen, dort wurde er offiziell am Mittwoch verabschiedet. Und mit dem 1. FC Magdeburg könnte ein Verein, der auf der Suche nach Mittelstürmern ist, die Fühler nach dem Regionalligaspieler ausgestreckt haben.

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Anfang Mai berichtete das Portal „Deichstube“, dass Manthey das Interesse von mehreren Zweit- und Drittligaklubs geweckt habe. Auch ein Bundesligist solle um ihn buhlen, hieß es. Bremen wollte den 19-Jährigen unbedingt halten. Doch das Eigengewächs hat sich offenbar für einen anderen Weg entschieden.

Warum der 1. FC Magdeburg als möglicher Abnehmer gilt

Bei den Werderanern habe man dem Angreifer laut „Deichstube“ einen Weg zu den Bundesliga-Profis aufgezeigt und schwer um ihn gekämpft. Sein Abgang steht aber fest. Womöglich führt ihn sein Weg zum 1. FCM.

Dem folgt Kevin Manthey zumindest mit seinem Konto auf Instagram. Das ist zwar noch längst kein Zugeständnis an den Club, aber oftmals ein Indiz. Eins steht fest: Mit Manthey käme ein hochveranlagter Perspektivspieler an den Heinz-Krügel-Platz.

Bremens NLZ-Leiter Oliver Hüsing schwärmte in der „Deichstube“ zuletzt über Manthey: „Er hat ein spannendes Profil. Er ist groß, sehr schnell und wuchtig.“ Ex-Werder-Profi und Manthey-Berater Aaron Hunt lobte an gleicher Stelle: „Kevin bringt athletisch alles mit, von der Körperlichkeit, den Sprints und der Schnelligkeit her. Man merkt sofort, dass er sich nicht großartig schwertut im Herrenbereich“.

Zu den nackten Zahlen: Werder Bremen zog den 1,91 Meter großen Kevin Manthey Ende vergangenen Jahres aus der U19-Mannschaft hoch zur Reserve in die Regionalliga Nord. Ein großer und gewagter Schritt, den der Youngster nach Anlaufschwierigkeiten meistern konnte.

Mantheys starke Entwicklung in der Regionalliga

In seiner ersten (halben) Viertligasaison erzielte er nach kurzer Durststrecke seinen ersten Treffer am 27. Spieltag. Es folgten drei weitere Tore und eine Vorlage allein in den letzten vier Saisonspielen. Gegen den Stadtrivalen Hamburger SV II traf Manthey zum entscheidenden 2:1-Sieg in der 6. Minute der Nachspielzeit.

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Der gebürtige Bremer durchlief zunächst Stationen bei kleineren Vereinen der Hansestadt, ehe er es 2022 in die Jugend von Werder Bremen schaffte. Ein kurzer Abstecher in den Kader der Zweitvertretung der TSG Hoffenheim, endete nach einem halben Jahr. Manthey kehrte zurück nach Bremen. Und spielte dort vorerst zum letzten Mal.

Welche Vereine um den jungen Sturm-Hünen kämpfen, ist nicht bekannt. Sollten die Verantwortlichen um Peer Jaekel den Teenager von der Weser an die Elbe locken können, wäre er wohl zunächst ein Spieler für den ausgedünnten Kader der U23-Mannschaft für die Regionalliga Nordost. Und perspektivisch ein Mann für die Profis.

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