OstDerby in Magdeburg Elb-Clásico als Hochrisikospiel: Was das für die Fans bedeutet
Tausende Fans, volle Ränge und eine alte Rivalität: Wenn der 1. FC Magdeburg am Samstag Dynamo Dresden empfängt, liegt Spannung in der Luft. Die Polizei bereitet sich vor, hält sich aber bedeckt.

Magdeburg/DUR – Flutlicht, ausverkauftes Haus, Derby: Am Samstag (20.30 Uhr, live auf Sky und RTL+) findet der Elb-Clásico zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden statt. Eine Jahrzehnte alte Rivalität wird damit ihren Lauf nehmen. Die Polizei ist gewarnt.
Bereits Anfang November, als die Spielansetzung bekanntgegeben wurde, deklarierte die Polizeiinspektion Magdeburg die Partie zwischen den beiden Traditionsklubs als sogenanntes Hochrisikospiel.
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Jetzt, wo das Derby unmittelbar bevorsteht, hält sich die Polizei über Details bedeckt. Für die Ordnungshüter bedeute das Hochrisikospiel „einen erhöhten Einsatzfokus“, heißt es aus der Magdeburger Polizeiinspektion auf Nachfrage. Man bereite sich „in Abstimmung mit dem Veranstalter entsprechend umfassend auf den Spieltag vor“, heißt es weiter. Und was ist mit den Fans?
Fans von FCM und SGD: Anreise könnte zäh werden
Die Polizei wolle für das Spiel am Samstag einen „möglichst störungsfreien Ablauf der Veranstaltung sowie der An- und Abreise der Zuschauer gewährleisten“. Was das konkret für die rund 27.000 anreisenden Anhänger bedeutet? Offen.
Man wolle, so die Beamten, schon bald in einer gesonderten Polizeimeldung über die Verkehrsmaßnahmen informieren. Dann sollen auch die zur Avnet Arena pilgernden Fan-Massen bescheid bekommen, ob und wo Straßen gesperrt werden. Ob es zu Kontrollen an den Magdeburger Bahnhöfen kommen wird, ließ die Polizei unbeantwortet.
Ausreichend Zeit sollte für die Anreise eingeplant werden. Egal, ob man zu Fuß, mit dem Zug oder dem Auto anreist. Das Elb-Clásico sorgt bereits Tage vor Anstoß in Magdeburg für Anspannung.