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  5. 1. FC Magdeburg: Baris Atik über FCM-Abstiegskampf, Zukowski und seine Karriere

Magdeburg-Star gibt einblicke "Muss mich selber beeindrucken": Atik über FCM, Zukowski und seine Karriere

Baris Atik ist das Gesicht des 1. FC Magdeburg, auch im aktuellen Abstiegskampf. In einer Youtube-Sendung gab sich der 31-Jährige kritisch, optimistisch und sehr gut gelaunt.

21.04.2026, 14:35
Baris Atik war in der Youtube-Sendung "At Broski" zu Gast. Dort hat der 31-Jährige über den 1. FC Magdeburg, Mateusz Zukowski und seine Karriere gesprochen.
Baris Atik war in der Youtube-Sendung "At Broski" zu Gast. Dort hat der 31-Jährige über den 1. FC Magdeburg, Mateusz Zukowski und seine Karriere gesprochen. (Foto: imago/Zink)

Magdeburg/DUR - Als Gast der Youtube-Talksendung "At Broski - Die Sport-Show" hat Baris Atik über den 1. FC Magdeburg, Sturmpartner Mateusz Zukowski und seine Karriere gesprochen. Dabei gab der 31-Jährige bemerkenswerte Einblicke in sein Seelenleben und die FCM-Kabine.

Vier Spieltage vor Ende steckt Magdeburg nach wie vor im Abstiegskampf, dabei wäre der Club vor einem Jahr fast in die Bundesliga aufgestiegen. "Das war natürlich nicht unser Plan, aber es ist eine turbulente Saison", sagte Atik.

Ganz überraschend kam das für den Offensivstar aber nicht: "Wir haben nicht für ganz oben geplant und wussten, dass nach der Titz-Ära eine schwierigere Saison kommen wird. Wir haben wichtige Unterschiedsspieler verloren, dann wird es schon schwierig." 

Atik über Zukowski: "Das hat er sich auch verdient"

Unter anderem Martijn Kaars verließ den Club Richtung Bundesliga, der Niederländer hatte 19 Tore in 33 Partien erzielt. In Mateusz Zukowski hat Magdeburg aber einen würdigen Nachfolger gefunden, der Pole führt mit 17 Treffern aus nur 18 Spielen die Torjägerliste der 2. Bundesliga an.

"Für die Stürmer, die zu uns kommen, ist es schon ein Paradies", sagte Atik: "Wir kreieren sehr viele Chancen, da geht es dann um die Qualität der Stürmer. Wenn er sie nutzt, wird er gehyped, das hat er sich auch verdient."

Armut, Gewalt, Aufstieg: Mateusz Zukowski erzählt seine Lebensgeschichte

So wie bei Zukowski, über den Atik noch eine Anekdote erzählte. Wegen eines Mittelfußbruchs war der Pole zunächst außen vor beim FCM. "Mateusz war verletzt, war nur zur Reha in der Kabine, wir kannten ihn gar nicht", sagte Atik: "Er hat auch nichts verstanden, konnte nur Polnisch."

Der Eindruck änderte sich aber, als Zukowski fit auf dem Rasen stand: "Wir hatten ein Training, da hat er alle Bälle reingehauen, es hat nur gescheppert. Da hat Petrik Sander gleich gesagt: 'Der hat hinten nichts verloren, der muss nach vorne.' Jetzt ist er Stürmer, Toptorjäger und jeder redet über ihn."

Baris Atik über seine Emotionen: "Ich bin vielleicht ein bisschen anders"

Geredet und geschrieben wird auch viel über Atik selbst. Mit seiner offenen, emotionalen Art polarisiert der Deutsch-Türke immer wieder, ist vor allem bei gegnerischen Fans unbeliebt.

"Spricht einem aus der Seele": Was FCM-Trainer Sander an Atik schätzt

"Ich bin vielleicht ein bisschen anders und schon jahrelang in einer Schublade im Profibereich", sagte Atik über sich und seine Spielweise, die stark von Emotionen geprägt ist: "Ich habe gelernt, damit zu leben und muss keinen anderen Weg gehen. Am Ende ist mir wichtig, dass ich den Spiegel schauen und sagen kann: Du warst du selbst!"

Seit mehr als fünf Jahren spielt Atik inzwischen für seinen 1. FC Magdeburg, länger als jeder andere Profi im Kader. Und nicht wenige Experten wundern sich, dass der technisch so starke Spielmacher es noch nicht in die Bundesliga geschafft hat.

Baris Atik stand sich in seiner Karriere auch selbst im Weg

"Ich habe in der Vergangenheit schon sehr viele Fehler gemacht und stand mir selbst im Weg", sagte Atik selbstkritisch über seine Karriere: "Aber ich bin überzeugt, dass ich auch in der Bundesliga spielen kann und die Qualität habe."

Im Video-Interview: Für Baris Atik ist ein FCM-Abstieg tabu

Bevor er im Januar 2021 beim FCM unterschrieb, war Atik sogar vereinslos. Ein Kapitel, das er heute als seine "düsterste Zeit" beschreibt. "Ich war damals sehr überzeugt von mir, aber Talent ist nicht alles", weiß der FCM-Star heute: "Es kommt auch darauf an, wie man sich verhält."

Doch ist das alles Vergangenheit, für Atik zählt aktuell nur der Klassenerhalt mit seinem Club in der 2. Bundesliga. Dafür arbeitet er seit Monaten, geht als Führungsspieler voran, schießt Tore und legt noch mehr Treffer auf.

Die Emotionen auf dem Rasen sind dabei sein Treibstoff, auch wenn er manchmal übertreibt. Atik weiß das und will sich weiter treu bleiben: "Ich muss nicht andere Menschen beeindrucken, ich muss mich selber beeindrucken."

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