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  5. Baris Atik und Marlon Ritter: Lautern-Star spricht über FCM-Rivalität

Besondere Beziehung zwischen FCK-Star und Club-Ikone „Er regt mich auf, aber ...“: Lauterns Ritter überrascht mit Aussage über FCM-Star Atik

Baris Atik und Marlon Ritter geraten auf dem Platz immer wieder aneinander. Jetzt spricht der Lautern-Star über seine besondere Beziehung zum Spielmacher des 1. FC Magdeburg.

Von Nico Esche Aktualisiert: 21.10.2026, 11:51
Marlon Ritter (1. FC Kaiserslautern, li.) und Baris Atik (1. FC Magdeburg) im Duell der Worte im Jahr 2022: Eine langjährige Fehde.
Marlon Ritter (1. FC Kaiserslautern, li.) und Baris Atik (1. FC Magdeburg) im Duell der Worte im Jahr 2022: Eine langjährige Fehde. (Foto: IMAGO / Eibner)

Kaiserslautern/Magdeburg/DUR – Für viele sind es die kleinen Randgeschichten, die den Fußball so wertvoll, spannend oder einfach nur amüsant machen. Eine davon erzählt von der Fehde zwischen zwei Spielern, die sich sehr ähnlich sind – und von Fans gleichauf leidenschaftlich geliebt wie verachtet werden.

Gemeint sind Baris Atik und Marlon Ritter. Der eine ist der Superstar beim 1. FC Magdeburg, der andere der Herzblutkicker vom 1. FC Kaiserslautern. Beide teilen einen Spielstil und eine Passion für den Fußball, der nicht nur auf Gegenliebe stößt.

Gegner nervt ihr Trash-Talk auf dem Platz, ihre Giftigkeit. Es sind Spieler, denen man nachsagt, dass nur die Fans des eigenen Vereins, in dem sie spielen, diese Kicker lieben könnten. Atik und Ritter gingen sich in der Vergangenheit auf dem Platz immer wieder auch sehr grimmig an. Dabei sind die beiden sich doch so ähnlich.

Atik und Ritter: Rivalen mit Gemeinsamkeiten

Das stellte Marlon Ritter zumindest in der neuesten Printausgabe der „11 Freunde“ unverblümt fest. Auf die Frage, mit wem er sich besonders gern anlege, antwortet der Lauterer: „Baris Atik ist ein ähnlicher Typ wie ich. Wir können beide mit dem Ball umgehen und haben eine Art, die nicht jedem gefällt.“

Und weiter: „Wenn wir gegeneinander spielen, regt er mich auf und ich rege ihn auf“. Eine Spezialität der beiden Heißblut-Fußballer. Ritter macht aber auch klar: „Als wir uns mal außerhalb des Platzes unterhalten haben, habe ich festgestellt: Er will eigentlich genau dasselbe wie ich: das Beste für sein Team – und dafür gibt er alles“.

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Ritter und Atik zählen neben Marvin Wanitzek und einer kleinen weiteren Reihe kreativer Fußballer zur Speerspitze des technisch versierten Gekickes in der 2. Bundesliga – der eine mehr, der andere weniger. Die beiden Hitzköpfe mit dem feinen Füßchen allerdings bringen einen selten gewordenen Faktor mit ins Unterhaus: das Temperament.

Zuletzt duellierten sich beide am 5. Spieltag dieser Saison, als der 1. FC Magdeburg den 1. FC Kaiserslautern mit 3:0 nach Hause geschickt hatte. Marlon Ritter blieb in der Halbzeit in der Kabine, Atik spielte durch. Es wird nicht die letzte Begegnung der beiden Heißsporne gewesen sein.