Dynamo-Idol glaubt an Heimsieg Kutschkes Derby-Ansage an den FCM: "Es muss auch mal wehtun"
Stefan Kutsche glaubt fest an einen Sieg von Dynamo Dresden im Derby gegen den 1. FC Magdeburg. Dafür kennt er ein einfaches Rezept und zieht einen Bayern-München-Vergleich.

Dresden/DUR - Dynamo-Legende Stefan Kutschke ist überzeugt davon, dass Dresden den Elbclasico gegen den 1. FC Magdeburg am Sonntag (13.30 Uhr, live bei Sky) in der 2. Bundesliga gewinnen wird.
"Die Mannschaft ist gut, diese Überzeugung muss in die Köpfe rein. Dann schlagen wir am Wochenende Magdeburg. Punkt. Aus. Ende", sagte der Ex-Stürmer in einem Live-Talk der Sächsischen Zeitung.
Dresden ist seit sechs Zweitligaspielen sieglos und auf Tabellenplatz 16 abgerutscht. Magdeburg spielt als Vierter bislang eine starke Saison. Für Kutschke sind das aber keine wichtige Vorzeichen für das Duell am Sonntag in Dresden.
Kutsche fordert von Dynamo: Dem FCM auch mal wehtun
"Bayern München hat bislang auch eine gute Saison gespielt - und dann kam Augsburg", zog er den Vergleich zur Bundesliga, wo die Münchner zuletzt nur 2:2 gegen den FCA gespielt hatten.
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Für das anstehende Derby hat Kutschke, der im Sommer seine aktive Karriere beendet hatte und in den Staff von Dynamo gewechselt war, ein simples Rezept. "Man muss das Stadion anzünden und mit Emotionalität mitnehmen", sagte der 37-Jährige über das ausverkaufte Rudolf-Harbig-Stadion am Sonntag: "Das hat eine Wucht, das macht auch etwas mit dem Gegner. Ich bin überzeugt, dass wir den so wichtigen Heim-Dreier holen werden."
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Zugleich schwörte er die Spieler auf viel Kampf gegen die spielstarken Magdeburger ein. "Das ist ein Derby, es geht nur um drei Punkte und nicht darum, ob etwas gut aussieht", sagte er. Man müsse dem Gegner "auch mal wehtun", meint der Ex-Stürmer: "Das Stadion ist keine Wohlfühloase." Zumindest nicht für den Gegner.
Punkte kann Dynamo Dresden in seiner sportlichen Situation gut gebrauchen, um nicht früh in eine echte Krise abzurutschen. Das weiß auch Kutschke: "Ohne Wenn und Aber, es zählt in dieser Phase nur der Sieg. Das ist auch jedem bewusst. So würden wir auch reden, wenn der Gegner nicht der 1. FC Magdeburg wäre."