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  5. Ex-FCM-Profis: FC St. Paulis Mathisen trifft, andere erleben Debakel

Ex-Magdeburger zum Saisonstart Freud und Leid bei den Ex-FCM-Profis: Einer trifft, andere gehen zum Auftakt unter

Für die ehemaligen Profis des 1. FC Magdeburg hätte der Saisonstart kaum unterschiedlicher laufen können. Während ein Ex-FCM-Spieler bei seinem neuen Klub direkt trifft, erleben andere einen bitteren Auftakt.

Von Nico Esche 10.08.2026, 10:02
Connor Krempicki (BVB II), Jean Hugonet (Hannover 96) und Marcus Mathisen (FC St. Pauli, v.li.n.r.) spielten im Sommer noch für den 1. FC Magdeburg.
Connor Krempicki (BVB II), Jean Hugonet (Hannover 96) und Marcus Mathisen (FC St. Pauli, v.li.n.r.) spielten im Sommer noch für den 1. FC Magdeburg. (Foto: IMAGO / Zink; Matthias Koch; Funke Foto Services)

Magdeburg/DUR – Während der 1. FC Magdeburg gegen Eintracht Braunschweig mit einem Horror-Start in die neue Zweitliga-Saison gestolpert war, sah der Auftakt von manchem FCM-Veteranen teils deutlich besser aus. Ein Ex-FCM-Spieler sorgte sogar für großes Aufsehen.

Allen voran Marcus Mathisen. Der im Sommer zum FC St. Pauli abgewanderte Innenverteidiger durfte im ersten Spiel für die „Kiez-Kicker“ gegen Greuther Fürth direkt von Beginn an auflaufen. Vize-Kapitän Mathisen wurde in der 46. Minute durch einen Eckball von Neu-Paulianer Branimir Hrgota mustergültig bedient und konnte per Kopfballtreffer seinen neuen Verein in Führung bringen.

Nur wenige Minuten später wurde ebendieser Mathisen von Fürths Felix Klaus dann wiederum düpiert. Der Stürmer ließ den Ex-Magdeburger ziemlich alt aussehen, drehte sich um den Dänen und schloss zum Ausgleich ab, was auch das Endergebnis markierte (1:1). So nah liegen im Fußball Freud und Leid beisammen.

Jean Hugonet verliert mit Hannover 96 gegen Energie Cottbus

Wie Mathisen auch, verließ mit Jean Hugonet ein weiterer Innenverteidiger die Magdeburger in diesem Sommer. Der Franzose stand für Neu-Klub Hannover 96 gegen Aufsteiger Energie Cottbus in der Startelf und erlebte einen durchwachsenen Tag.

Zwar gewann der Defensivmann mehr als die Hälfte seiner Zweikämpfe in der Luft und am Boden. Allerdings konnte er dem Tordrang der Cottbuser wenig entgegensetzen. Kurz vor Abpfiff kassierte Hugonet noch eine Gelbe Karte wegen eines taktischen Fouls. Das Duell der beiden Ex-FCM-Trainer Claus-Dieter Wollitz und Christian Titz endete 3:1 für Cottbus unter Trainer Wollitz.

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Und apropos Freud und Leid im Fußball: Auf der anderen Seite des Spielfelds wirkte mit Henry Rorig ein weiterer ehemaliger Magdeburger in der Partie zwischen Hannover und Energie Cottbus. Rorig absolvierte zu Magdeburger Drittligazeiten zwischen 2020 und 2022 insgesamt 24 Ligaspiele für den FCM (ein Tor) und machte gegen Hannover ein ordentliches Spiel.

Ex-FCM-Profis Geschwill und Pesch erleben Debakel mit Essen

Ebenfalls erfolgreich beendete Ex-Magdeburger Rayan Ghrieb den ersten Spieltag der frischen Saison. Der Flügelstürmer, der seit Sommer beim 1. FC Nürnberg kickt, kam in der 85. Minute aufs Feld. Beim 3:0-Sieg des „Glubbs“ gegen Dynamo Dresden hatte er aber keine Aktien dran.

Ein Blick in die 3. Liga, die auch in die Saison gestartet war, ist vor allem für zwei ehemalige Magdeburger zum Desaster geworden. Seit Sommer kicken Max Geschwill und Noah Pesch bei Rot-Weiss Essen. Die Westfalen unterlagen dem 1. FC Saarbrücken mit 5:2, unter anderem durch ein Tor von Ex-FCM-Spieler Kai Brünker. Geschwill und Pesch bekamen beide Einsatzzeit.

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Philipp Hercher, seit Sommer tätig bei Wehen Wiesbaden, blieb bei der 1:3-Niederlage gegen Preußen Münster ohne Torbeteiligung und verließ nach 84 Spielminuten den Platz.

Der von Magdeburg zum BVB II in die Regionalliga abgewanderte Connor Krempicki absolvierte bei seinem Debüt 76 Minuten, gegen den 1. FC Köln II teilte man sich die Punkte (1:1), Krempicki blieb ohne Scorer.