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  5. 1. FC Magdeburg: Blick auf Dynamo Dresden - neuer Mut vor Elb-Clasico

BLICK AUF DEN GEGNER Dresden im Aufwind: Was der FCM über den Elbclasico-Gegner wissen muss

Der Ostkracher zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden steht im Zeichen des Abstiegskampfes. Ebenso wie der FCM feierte der Erzrivale einen Sieg zum Jahresauftakt - und ist heiß auf die Revanche.

Von Marcel Fritze 23.01.2026, 10:25
Thomas Stamm, Cheftrainer von Dynamo Dresden (li.), und Petrik Sander Coach vom 1. FC Magdeburg.
Thomas Stamm, Cheftrainer von Dynamo Dresden (li.), und Petrik Sander Coach vom 1. FC Magdeburg. (Foto: IMAGO / Christian Schroedter; osnapix)

Magdeburg/DUR - Am Samstagabend (20:30 Uhr, live bei Sky und Nitro) gastiert Dynamo Dresden beim 1. FC Magdeburg. Dort wollen die Sachsen die Schmach aus dem Hinspiel, als sie im eigenen Stadion 1:2 unterlagen, ausmerzen. Wie gut ist der Tabellenvorletzte für dieses Duell gerüstet?

Die Hoffnung ist zurück bei Dynamo Dresden. Beim 2:0 gegen Greuther Fürth zum Rückrundenauftakt legte die SGD einen souveränen Auftritt hin. Vor allem die zuvor viel kritisierte Abwehr stand sicher und blieb erstmals in der Saison ohne Gegentor - 34 Dresdner Gegentore bedeuten trotzdem die zweitschwächste Defensive der 2. Bundesliga.

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Die Gründe für die schwache Hinrunde des Aufsteigers sind offensichtlich. Zwar agierten die Schwarz-Gelben in vielen Spielen auf Augenhöhe und erwiesen sich mit 24 erzielten Toren sogar treffsicherer als Tabellenführer Schalke 04. Was den Dresdnern aber immer wieder das Genick brach, waren Fehler und Nachlässigkeiten in der Abwehrarbeit.

Dynamo Dresden: Vier Wintertransfers stehen direkt in der Startelf

Auffällig ist, dass Trainer Thomas Stamm sein Personal in der Abwehr häufig wechselte. Zum Ende der Halbserie stellte er von seiner bevorzugten Viererkette auf eine Dreierkette um. Diese Änderung führte zunächst zu den Siegen gegen Bochum und Düsseldorf. Allerdings folgten darauf drei Niederlagen am Stück. Spätestens dann war klar: es muss mehr Qualität her.

Die SGD machte schnell Nägel mit Köpfen und stellte zu Jahresbeginn gleich vier neue Spieler vor, die allesamt von Erst- und Zweitligisten ausgeliehen wurden.

Vom 1. FC Heidenheim kam Thomas Keller, der in zweieinhalb Jahren lediglich zwölf Einsätze im Oberhaus absolvierte. In seinem ersten Spiel für Dynamo ging der Innenverteidiger sofort voran und erzielte das 1:0 gegen Fürth. Nach dem Spiel lobte Stamm die Führungsqualitäten seines neuen Abwehrchefs.

Als eine weitere Verstärkung für die Abwehrreihe hat sich Jonas Sterner erwiesen, der mit zehn Torbeteiligungen in 32 Spielen ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Aufstieg war, bevor er im Sommer zu Hannover 96 ging.

In Hannover waren Sterner nicht mehr als zwei Kurzeinsätze vergönnt. Viermal lief er zudem für die zweite Mannschaft in der Regionalliga Nord auf. Zurück bei der SGD verdrängte er sofort Konrad Faber, den etatmäßigen Rechtsverteidiger der Hinrunde, auf die Bank.

Im defensiven Mittelfeld ist Robert Wagner vom SC Freiburg neu an Bord, der bis zum Jahresende an Holstein Kiel ausgeliehen war. Bei den Störchen konnte er sich keinen Stammplatz erarbeiten. Nun versucht er sein Glück bei seinem ehemaligen Förderer Thomas Stamm, der ihn direkt in die Startelf beorderte.

Ex-FCM-Profi Jason Ceka trifft auf ehemalige Teamkollegen

Der vierte Neuzugang, der umgehend einen Platz in der ersten Elf ergattern konnte, ist Jason Ceka. Er machte sich als Teil der Aufstiegsmannschaft 2022 einen Namen beim 1. FC Magdeburg, für den er 44 Torbeteiligungen in 97 Pflichtspielen beisteuerte.

Nach einer erfolglosen Halbsaison in Elversberg entschied sich der Dribbelkünstler nun für den Schritt zum Erzrivalen. Den FCM verfolgt der 26-Jährige aber weiterhin und weiß um die Stärken seiner ehemaligen Teamkollegen.

Offen ist beim Tabellenvorletzten die Torwartfrage. In der Hinrunde verlor Tim Schreiber seinen Stammplatz zwischenzeitlich an Lennart Grill. Nach dessen Verletzung kehrte Schreiber in den Kasten zurück, verlor aber alle drei Spiele vor der Winterpause.

Um den Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten zu erhöhen, kam Elias Bethke von Energie Cottbus. Der 22-Jährige gilt als großes Talent, fiel aber fast die komplette Halbserie verletzt aus. Aufgrund von Trainingsrückstand ist er noch kein Thema für das Magdeburg-Spiel.

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Abgesehen von den Torhütern kann Dynamo personell aus dem Vollen schöpfen. Die erfolgreichsten Torschützen Jakob Lemmer und Christoph Daferner (beide fünf Tore) sind einsatzbereit. Zuletzt bewies auch Vincent Vermeij mit drei Toren in den letzten fünf Spielen seine ansteigende Form.

Deshalb rechnet sich Trainer Stamm gute Chancen für seine Mannschaft aus. “Letzte Woche haben wir ein sehr stabiles Spiel über 90 Minuten gezeigt. Das spricht dafür, dass wir etwas mitnehmen können. Das enge Hinspiel spricht dafür, dass wir etwas mitnehmen können”, stellte der SGD-Coach die positiven Vorzeichen heraus.

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