Kommentar zur Niederlage Nach Braunschweig-Klatsche: Dieses 1:6 darf Magdeburg nicht aus der Bahn werfen
Der 1. FC Magdeburg erlebt beim 1:6 gegen Eintracht Braunschweig einen Saisonstart zum Vergessen. Doch trotz der historischen Heimniederlage gibt es Gründe, nach vorne zu schauen.

Magdeburg/DUR – Eigentlich war alles angerichtet für den 1. FC Magdeburg: Bestes Wetter, volles Stadion, Lieblingsgegner Eintracht Braunschweig zu Gast. Eigentlich. Am Ende präsentierte sich der FCM phasenweise, als hätte es die durchaus vielversprechende Vorbereitung der Magdeburger nie gegeben.
Sechs Nadelstiche setzten die Braunschweiger. Sechs Treffer mitten ins Herz des Clubs und deren Fans. Die FCM-Abwehr war gedanklich und körperlich fast immer einen Schritt hinter dem Gegner, das Mittelfeld zeigte sich oft orientierungslos und der Angriff war bis auf den Zukowski-Ehrentreffer harmlos.
Einen Spieler herauszupicken, der an dem Tag nicht einmal ansatzweise sein volles Potenzial abrufen konnte, wäre zum einen vermessen und zum anderen nicht einfach – das 1:6 war gegen einen stark spielenden BTSV ein Kollektivversagen.
Warum der 1. FC Magdeburg jetzt nach vorne schauen muss
Aber: Trotz bitterem Saisonauftakt für die Ottostädter, sind noch reichlich Spiele zu absolvieren. Jetzt gilt es für die Trainer und den Staff, die Akteure wieder aufzurichten, nachzujustieren und womöglich noch den Kader mit neuen Spielern aufzurüsten.
Spielbericht: Braunschweig demütigt Magdeburg
Sechs Nadelstiche, die höchste Heimniederlage in der Magdeburger Zweitligageschichte, ein Auftritt, der vermeintlich wenig Hoffnung für die Zukunft machen kann. Die Magdeburger kennen sich mit Fehlstarts in der 2. Bundesliga aus. Sie werden die Kurve bekommen.
Anfangen können sie damit bereits in einer Woche in Osnabrück, Selbstvertrauen tanken lässt sich kurz darauf beim Bahlinger SC, wenn der FCM auf den Oberligisten im DFB-Pokal trifft – ein Muss-Sieg für die Magdeburger.