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Fan-Krawallen Nach Lösch-Aufruf: Fünf Festnahmen, erster Sponsor steigt aus - FCM unter Druck

Fünf weitere Tatverdächtige sitzen nach den Krawallen beim 1. FC Magdeburg in Gewahrsam. Gleichzeitig sorgt ein umstrittener Aufruf der Fanhilfe für neuen Zündstoff. Jetzt zieht der erste Sponsor Konsequenzen.

Von Nico Esche Aktualisiert: 22.02.2026, 12:52
Ultras vom 1. FC Magdeburg beim Spiel zwischen dem FCM und dem FV Illertissen.
Ultras vom 1. FC Magdeburg beim Spiel zwischen dem FCM und dem FV Illertissen. (Foto: IMAGO / Ulmer/Teamfoto)

Gelsenkirchen/Magdeburg/DUR – Nach den heftigen Ausschreitungen zwischen FCM-Fans und Polizisten beim Derby zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden wurden offenbar fünf Tatverdächtige festgenommen.

Wie die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ berichtet, kam es beim Topspiel zwischen dem FCM und Schalke 04 am Samstag (5:3) zu mehreren Festnahmen. Die Personen im Alter zwischen 19 und 58 Jahren stehen laut Bericht im Verdacht, an den Krawallen teilgenommen zu haben.

Zu einem Eklat kam es außerdem in den vergangenen Tagen wegen eines Aufrufs der Fanhilfe Magdeburg. Diese forderten im Stadionmagazin „Planet MD“ Fans auf, Beweise zu löschen, wie unter anderem die "Volksstimme" berichtet. So suche die Polizei laut Magazin vor allem „Jacken, Hosen, Schuhe, Sturmhauben, Handschuhe, Mützen“. Also Merkmale, die der Polizei bei der Aufklärung helfen können.

FCM-Fanhilfe sorgt mit Aufruf für Aufruhr bei Vereins-Partner

Ein weiterer zweifelhafter Tipp der Fanhilfe lautet, dass man „Bildergalerie und unbedingt die Chats für mehr Speicherplatz aussortieren“ solle, sprich: mögliches Beweismaterial zu löschen. Derzeit prüft laut Innenministerium die Staatsanwaltschaft Magdeburg, ob der Aufruf den Straftatbestand der Strafvereitelung erfüllt.

Lesen Sie auch: Nach Krawallen im Stadion: FCM-Präsident äußert sich zur Situation

Kurz nachdem der Aufruf der Fanhilfe öffentlich wurde, reagierte der erste Sponsor vom 1. FC Magdeburg. Das Luftbildunternehmen „GeoFly“ schreibt in einer Stellungnahme von einer „roten Linie“ und geht den Verein ganz direkt an. Als Unternehmen erwarte man Verantwortung und „eine öffentlich nachvollziehbare Aufarbeitung, klare Konsequenzen, transparente Maßnahmen“.

Solange diese nicht erkennbar seien, so das Unternehmen, setze man das Sponsorship aus. Weiter heißt es: „Wer ein ,sicheres Stadionerlebnis für alle verspricht‘, muss zeigen, wie er es möglich macht“.

Bei den Krawallen Ende Januar wurden über 70 Polizisten und Polizistinnen sowie zahlreiche Zuschauer verletzt. Ein weiterer Tatverdächtiger wurde bereits festgenommen, gegen weitere wird unter anderem wegen Landfriedensbruch und versuchten Mordes ermittelt.

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