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  5. 1. FC Magdeburg: Das ist der Stand nach den Krawallen im Stadion

Wann Gibt es STadionverbote? Nach Krawallen im Stadion: FCM-Präsident äußert sich zur Situation

Die Krawalle von FCM-Hooligans gegen die Polizei wirken weiter nach. Am Mittwochabend sprach Präsident Biastoch in einer Talksendung über den Stand der Dinge.

Aktualisiert: 19.02.2026, 18:17
Jörg Biastoch ist Präsident des 1. FC Magdeburg und hat in der MDR-Talksendung "Fakt ist" über die Fan-Krawalle beim FCM-Heimspiel gegen Dynamo Dresden gesprochen.
Jörg Biastoch ist Präsident des 1. FC Magdeburg und hat in der MDR-Talksendung "Fakt ist" über die Fan-Krawalle beim FCM-Heimspiel gegen Dynamo Dresden gesprochen. (Foto: imago/Christian Schroedter)

Magdeburg/DUR - Die Krawalle beim Heimspiel des 1. FC Magdeburg gegen Dynamo Dresden haben Ende Januar deutschlandweit für Schlagzeilen und Entsetzen gesorgt. Am Mittwochabend waren sie unter der Überschrift "Fans vs. Polizei - Was läuft falsch im Fußball?" Thema in der Talksendung "Fakt ist" des MDR.

Zu Gast war dabei auch FCM-Präsident Jörg Biastoch, der sich unter anderem auch zum Thema mögliche Stadionverbote für die Täter geäußert hat. Noch wurden keine Stadionverbote ausgesprochen, sagte Biastoch und verwies auf laufende Prozesse.

FCM prüft Stadionverbote gegen Verdächtige

Beim FCM-Heimspiel gegen Dresden hatte Ende der ersten Halbzeit vermummte Hooligans im Stadion die Polizei angegriffen. Rund 70 Beamte wurden bei den brutalen Ausschreitungen verletzt, gegen mehrere Verdächtige wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Ein Mann wurde bislang festgenommen.

Man habe die Ereignisse mit Polizei und Fanszene aufgearbeitet. Erklären, warum es zu diesem Gewaltexzess kam, kann der Club nach wie vor nicht. Es sei etwas aus dem Ruder gelaufen, aber die Analyse laufe noch. "Die Situation war so nicht vorhersehbar", sagte Biastoch.

Lesen Sie hier: Dynamo-Fans verhöhnen verletzte Polizistin mit Banner

Es wurde im Stadion aber klar "eine rote Linie überschritten", betonte Biastoch noch einmal. Die Eigendynamik habe ihn erschreckt und "sehr betroffen gemacht". Man wolle vereinsrechtlich gegen Täter vorgehen, versicherte Biastoch, das sei allerdings ein Prozess.

Inzwischen liegen dem FCM zudem 49 Namen von Verdächtigen vor, die am Tag vor dem Spiel eine Schlägerei mit Dynamo-Fans geplant haben sollen. Diese hatte die Polizei verhindert und die Personalien der Verdächtigen an den Verein übermittelt.

Es seine Fragebögen zur Anhörung versendet worden, jeder Verdächtige habe das Recht, sich zu äußern. Bis Ende des Monats, so hofft der Präsident, seien diese Verfahren abgeschlossen. "Danach werden wir unverzüglich tätig", sagte Biastoch über mögliche Stadionverbote.

FCM drohen harte Konsequenzen nach Krawallen

Man werde später gemeinsam auswerten, welche Art von Stadionverboten ausgesprochen wurde, sagte Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang und forderte, in besonders schweren Fällen auch über lebenslange Stadionverbote nachdenken zu müssen. Das sollte für Kapitalverbrechen auch ins Regelwerk des DFB aufgenommen werden, sagte Zieschang.

Zur Forderung der Polizeigewerkschaft nach personalisierten Tickets sagte Biastoch deutlich: "Da wird eine Pseudosicherheit erzeugt." Eine Lösung für das bestehende Problem sei das nicht.

Der 1. FC Magdeburg droht zudem ein Nachspiel durch das Sportgericht des DFB. Von einer hohen Geldstrafe bis zu Geisterspielen ist dabei erst einmal alles möglich. Die Polizeigewerkschaft hatte zuletzt bereits Druck auf Verbände und Verein gemacht, um solche Ausschreitung künftig zu verhindern.

Hinweis: In einer ersten Version des Artikels hatten wir geschrieben, die 49 Namen der Verdächtigen beziehen sich auf Krawalle im Stadion. Tatsächlich beziehen diese sich aber auf den Vorfall am Vortag. Wir haben die entsprechende Stelle korrigiert.

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