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  5. FCM-Krawalle gegen Polizei: Geisterspiele und Videoüberwachung - harte Strafe droht

Konsequenzen Nach Krawallen Geisterspiele, Videoüberwachung, personalisierte Tickets: Polizei macht Druck auf FCM

Nach den schweren Ausschreitungen zwischen vermummten FCM-Hooligans und der Polizei droht dem Club eine harte Strafe. Gleich mehrere drastische Forderungen wurden an Club und Verbände geschickt.

Aktualisiert: 13.02.2026, 14:25
Ein Blick in die (nahezu) leere Avnet Arena: Gibt es künftig Geisterspiele beim 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga.
Ein Blick in die (nahezu) leere Avnet Arena: Gibt es künftig Geisterspiele beim 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga. (Foto: imago/Matthias Koch)

Magdeburg/DUR - Noch ist unklar, wie das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den 1. FC Magdeburg für die Fankrawalle beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden bestraft. Ein Urteil steht noch aus.

Es besteht weiterhin die Gefahr, dass es zu Geisterspielen in der Avent Arena kommen könnte. Diese hatten die Polizeigewerkschaften schon unmittelbar nach den brutalen Angriffen von Hooligans auf Beamte im Stadion gefordert. Abgerückt ist die DPolG in Sachsen-Anhalt davon nicht.

"Als Gewerkschaft haben wir gegenüber dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Durchführung von Geisterspielen gefordert", heißt es in einer Stellungnahme am Freitag.

Lesen Sie hier: Dynamo-Fans verhöhnen verletzte Polizistin mit Banner

Man habe eine Rückmeldung von DFB und DFL erhalten, die man als "positiv" bewerte. Am Ende entscheiden aber Gerichte über die Strafe für den Zweitligisten.

Polizei fordert Videoüberwachung und personalisierte Tickets beim FCM

Ihre drastische Forderung begründet die Polizeit folgendermaßen. "Die zahlreichen vorliegenden Videoaufnahmen belegen eindeutig, dass es sich nicht um das Handeln einzelner Straftäter handelt. Vielmehr agierten hunderte Personen gemeinschaftlich aus einer Menschenmenge heraus. Genau hierin liegt nach unserer Auffassung das Kernproblem: organisierte, kollektive Gewalt, die bewusst in Kauf genommen oder zumindest geduldet wird."

Neben Geisterspielen hat die Gewerkschaft aus Sachsen-Anhalt noch zahlreiche weitere Forderungen an den FCM formuliert: eine Überarbeitung des Sicherheitskonzepts, die Einführung personalisierter Tickets, lebenslange Stadionverbote für bekannte Gewalttäter, eine bessere Überprüfung des Sicherheitspersonals im Stadion, eine flächendeckende intelligente Videoüberwachung und eine Durchsetzung des Vermummungsverbots in der Avnet Arena.

Zudem sollen die Polizeikosten vom Veranstalter übernommen werden. Derartige Kosten, so die Argumentation, seien dem Steuerzahler nicht zuzumuten.

Ermittlungen und Festnahme nach FCM-Krawallen

Am 24. Januar 2026 war es in der Avnet Arena zu Ausschreitungen von vermummten FCM-Fans gegen die Polizei gekommen, über 70 Beamten waren bei der Gewalteskalation verletzt worden. Der Verein hatte die Vorfälle verurteilt, Ermittlungen wegen versuchten Mordes laufen und ein Verdächtiger wurde festgenommen.

Die Frage nach eigenen Fehlern hatte FCM-Präsident Jörg Biastoch nach interner Aufarbeitung gegenüber der "Volksstimme" verneint: "Das können wir nach heutigem Erkenntnisstand ausschließen." Man wolle aber prüfen, wie man derartige Vorfälle in Zukunft verhindern könne.

Auch der ehemalige Innenminister von Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht, brachte sich vor einigen Tage dazu ein, forderte schnelle und harte Urteile für die Täter. Gegen Geisterspiele sprach sich der Präsident vom Fußballverband Sachsen-Anhalt aber Konsequent aus.

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