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  5. 1. FC Magdeburg blamierte FC Schalke 04 schon im Uefa-Pokal 1977 - FCM-Historie

"Den Sparwasser lege ich an die Kette" Als der FCM dem FC Schalke 04 gleich zwei Lehrstunden erteilte

Das Uefa-Cup-Duell zwischen 1. FC Magdeburg und FC Schalke 04 wurde 1977 zu einer klaren Angelegenheit. Der FCM blamierte die "Knappen" vor allem im Rückspiel im eigenen Stadion.

Von Hans-Joachim Malli Aktualisiert: 17.02.2026, 09:47
Magdeburgs Jürgen Pommerenke jubelt über sein Tor gegen den FC Schalke 04 am 2. November 1977 im Parkstadion von Gelsenkirchen.
Magdeburgs Jürgen Pommerenke jubelt über sein Tor gegen den FC Schalke 04 am 2. November 1977 im Parkstadion von Gelsenkirchen. (Foto: imago/Horstmüller)

Magdeburg/DUR – Der FC Schalke 04 und der 1. FC Magdeburg sind nicht nur Gegner in der 2. Bundesliga, sie teilen auch eine gemeinsame Vergangenheit im Europapokal. Diese erlebte am 2. November 1977 ihren Höhepunkt - zumindest aus Magdeburger Sicht.

Nach dem 2:4 im Hinspiel in der 2. Runde des Uefa-Pokalwettbewerbs 1977/78 war das Gelsenkirchener Parkstadion an jenem Mittwoch-Abend mit 70.600 Zuschauern natürlich rappelvoll und die Spannung kaum zu toppen. Die Knappen sannen nach der blamablen Hinspielpleite natürlich auf Revanche.

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Vorstopper Rolf Rüßmann kündigte in der Stadionzeitung „Schalker Kreisel“ an: „Den Sparwasser lege ich diesmal an die Kette, verfolge ihn, wenn es sein muss bis unter die Dusche.“

FCM erteilt Schalke 04 eine Lehrstunde

Die Gastgeber gingen allerdings gehandicapt in die Partie, fehlten doch mit den noch nicht spielberechtigten Suurbier und Ritschel, dem gesperrten Fichtel sowie dem an einer eitrigen Mandelentzündung laborierenden Bongartz vier Leistungsträger. Der FCM konnte hingegen praktisch in Bestbesetzung antreten.

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Und die Schalker erlebten ihr erneutes königsblaues Debakel, verloren am Ende völlig verdient mit 1:3. Der Kicker titelte am nächsten Tag: „Schalke völlig von der Rolle“. Der FCM erteilte den entgeisterten Gastgebern eine Lehrstunde im modernen Fußball.

Zwar ging der Dreifach-Torschütze von zwei Wochen zuvor, Jürgen Sparwasser, in der Regenschlacht leer aus. Doch dafür sprangen andere Akteure der Elf von Klaus Urbanczyk in die Bresche. Zum Beispiel Jürgen Pommerenke und Wolfgang Steinbach.

Europapokal-Reise des FCM endet erst in Eindhoven

„Pomme“ traf bereits nach einer Viertelstunde aus gut 16 Metern für die Gäste zum 1:0. Der Ball bekam auf dem nassen Rasen noch zusätzlich unheimlich Fahrt. Nur fünf Minuten später fasste sich „Maxe“ Steinbach ein Herz, ließ Schalke-Keeper Groß mit einem Flatterball aus 25 Metern keine Chance – 0:2.

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Die Magdeburger spielten die Hausherren in Grund und Boden. Als dann Pomerenke fünf Minuten nach der Halbzeitpause zum 3:0 für die Elbestädter traf, war die Partie gelaufen. Erwin Kremers konnte nur noch auf 1:3 verkürzen. Mit zwei Siegen und insgesamt 7:3 Toren entschieden die Elbestädter das Ost-West-Duell eindeutig.

Im Achtelfinale behielt der FCM auch gegen den französischen Vertreter RC Lens mit 4:0 und 2:0 klar die Oberhand, scheiterte dann aber im Viertelfinale unglücklich mit einem Treffer Differenz am PSV Eindhoven.

Hinweis: Dieser Text erschien erstmalig im November 2025 im Rahmen unserer Serie "60 Jahre FCM" zum Magdeburger Vereinsjubiläum.

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