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BLICK AUF DEN GEGNER FCM braucht drei Punkte – Hertha kommt mit großen Problemen

Der 1. FC Magdeburg empfängt am Sonntag einen gescheiterten Aufstiegskandidaten. Hertha BSC lief in dieser Saison zwar den eigenen Ansprüchen hinterher, will sich aber im Endspurt nicht zurücklehnen.

Von Marcel Fritze 02.05.2026, 13:43
Stefan Leitl und seine Hertha BSC reisen am Sonntag zum 1. FC Magdeburg. Für die Berliner geht es nur noch um die Goldene Ananas.
Stefan Leitl und seine Hertha BSC reisen am Sonntag zum 1. FC Magdeburg. Für die Berliner geht es nur noch um die Goldene Ananas. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Magdeburg/DUR - Was sich schon seit Wochen abzeichnete, wurde mit der 0:1-Heimniederlage gegen Holstein Kiel am letzten Samstag endgültig besiegelt. Hertha BSC muss die Rückkehr in die Bundesliga zum dritten Mal nacheinander vorzeitig abschreiben.

Bei neun Punkten Rückstand und der schlechteren Tordifferenz gegenüber der Konkurrenz bestehen nur noch theoretische Chancen auf den Relegationsplatz.

Lesen Sie auch: FCM-"Endspiel" gegen Hertha: Wer wird am Sonntag auflaufen können?

Für den Tabellensechsten geht es am Sonntag beim 1. FC Magdeburg (Anpfiff 13:30 Uhr) darum, die Saison ordentlich zu Ende zu bringen, während der FCM dringend drei Punkte für den Klassenerhalt braucht. Die Herthaner warten seit drei Spielen auf einen Sieg, aber ein Selbstläufer ist nicht zu erwarten, wie unser Gegnercheck zeigt.

Hertha BSC: Offensiv- und Heimschwäche verhindern Aufstieg

Schließlich stellen die Hauptstädter den mit Abstand wertvollsten Kader der Liga. Warum hat es in dieser Saison dennoch nicht zum Aufstieg gereicht und wie wollen die Gäste das Spiel angehen?

Das wiederholte Scheitern sorgt für reichlich Frust im Hertha-Umfeld, der sich am vergangenen Sonntag auf der Mitgliederversammlung entlud. Die Spitze des Aufsichtsrates wurde abgewählt und ausgetauscht. Zudem gab es Kritik dafür, dass Geschäftsführer Peter Görlich mit Trainer Stefan Leitl und Sportdirektor Benjamin Weber in die nächste Saison gehen will.

Die Gründe für das Verpassen des angepeilten Aufstiegs sind vielschichtig. Ein entscheidender Nachteil im Vergleich zu den besser platzierten Mannschaften ist die unzureichende Torgefahr. Nur fünf Teams trafen seltener als die Berliner.

Viel Last liegt dabei unverändert auf den Schultern von Kapitän Fabian Reese. Wenngleich der Linksaußen mit 22 Torbeteiligungen eine neue Bestmarke in der zweiten Liga erreichte, ließ er im Saisonverlauf einige Hochkaräter liegen. Aus 88 Torschüssen machte er nur zehn Tore, davon vier Elfmeter.

Ebenso haderte der Ex-Magdeburger Luca Schuler ein ums andere Mal mit der Chancenverwertung, obwohl er mit acht Saisontoren auf seine erfolgreichste Spielzeit im Unterhaus zurückblicken kann.

Herthas Offensivprobleme im Fokus

Einen Schritt nach vorne machte auch Marten Winkler, der zwölf Scorer auf dem Konto hat. Enttäuschend verlief hingegen die Saison für Dawid Kownacki. Aufgrund von Verletzungen und Formschwäche konnte die Leihgabe von Werder Bremen nur fünf Treffer beisteuern.

Insbesondere in den letzten drei Spielen offenbarten sich wieder die Offensivprobleme. Nachdem vier Siege aus fünf Partien wieder leichte Aufstiegshoffnungen nährten, holte Hertha gegen Kaiserslautern, Braunschweig und Kiel mit nur einem erzielten Tor lediglich einen mageren Punkt.

Neben der Abwesenheit eines Toptorjägers fehlte es den Berlinern gelegentlich an spielerischen Lösungen. Vor allem in den Heimspielen, wo sich die Kontrahenten gerne hinten reinstellen, tat sich die Leitl-Elf regelmäßig schwer. Mit gerade einmal 14 Toren hat man zuhause die schwächste Ausbeute aller Zweitligisten zu verzeichnen.

Vor FCM-Spiel: Hertha-Trainer Leitl setzt auf Auswärtsstärke

In der Defensive schaffte es Leitl zweifellos, die Mannschaft zu stabilisieren. 36 Gegentore bedeuten die drittbeste Abwehr der Liga. Allerdings mussten sich die Herthaner oft auf ihren Torwart Tjark Ernst verlassen, der mehr als neun erwartete Tore verhinderte.

Für das Magdeburg-Spiel hat der Tabellensechste jedoch schmerzhafte Ausfälle zu beklagen. Neben dem rotgesperrten Toptalent Kenneth Eichhorn fehlt Paul Seguin wegen seiner fünften gelben Karte. Beide gelten als wichtige Eckpfeiler vor der Abwehr.

Auch interessant: Nächster Ausfall: Hertha-Mittelfeld bricht vor FCM-Spiel auseinander

Auch Ersatzkandidat Boris Lum ist verletzt. Ob nun Pascal Klemens, Leon Jensen oder Kevin Sessa auf die Sechserposition rücken, ließ Leitl in der Pressekonferenz am Donnerstag offen.

Aus spielerischer Sicht will der Hertha-Trainer an den guten Auftritt der Vorwoche anknüpfen: “Wir werden unseren Weg nicht verlassen. Die Art, wie wir gegen Kiel gespielt haben, ist schon das, wo wir hin wollen und wo wir uns sehen. Ich hoffe, dass uns das auch im Auswärtsspiel gelingt.”

Auf fremden Plätzen holten die Berliner in dieser Saison schon acht Siege und erzielten im Ligavergleich die zweitmeisten Tore. Eine Tatsache, die den Gästen Mut macht. “Wir sind immer noch die zweitbeste Auswärtsmannschaft. Von daher fahren wir schon mit sehr viel Selbstvertrauen dahin”, betonte Leitl.

Auch wenn der Aufstiegszug abgefahren ist, wollen die Gäste noch etwas erreichen. “Für uns geht es darum, dass wir noch einen Platz klettern können. Der auch wichtig ist für uns als Verein”, meinte Leitl mit Blick auf die TV-Gelder.

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