Interimstrainer lernt Team kennen Führungsspieler gesucht: Von diesem FCM-Profi schwärmt Petrik Sander
In seiner ersten Trainingswoche als Interimscoach beim 1. FC Magdeburg führte Petrik Sander viele Gespräche und schaute genau hin. Besonders ein Spieler fiel ihm dabei positiv auf.

Magdeburg/DUR – Das neue Interimstrainer-Duo Petrik Sander und Pascal Ibold nutzte die erste Trainingswoche, um sich ein genaueres Bild der Profimannschaft zu machen. Sein Urteil: Der Spaß war verloren gegangen, kehrt aber langsam zurück.
"Die Mannschaft hat verstanden, dass sie auf dem Platz steht und Dinge umsetzen muss", sagte Sander über die Reaktion auf den Trainerwechsel: "Die Spieler hinterfragen sich, die Selbstreflexion hat man gespürt."
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Generell sei es ihm darum gegangen, die Mannschaft erst einmal besser kennenzulernen. "Sie sind uns nicht völlig fremd, aber wir kennen sie auch nicht so gut in ihren Gedanken", sagte Sander. Sein Eindruck sei dort positiv gewesen.
FCM mit keine, zwei, oder vier Stürmern in Darmstadt?
"Man erwartet schon, dass man Führungsspieler während des Trainings erkennt", sagte er. Schon in den Gesprächen seien die Spieler glaubhaft gewesen, auf dem Rasen hätten sie dann Taten Folgen lassen.

Konkret nannte er da Dominik Reimann. Der Torwart und Kapitän "gehe voran", lobte Sander: "Er ist sehr kommunikativ und hat eine unglaubliche fußballerische Qualität." Wenig überraschend hat Reimann seinen Platz am Sonntag im FCM-Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98 (13.30 Uhr, live bei Sky) sicher – das war allerdings auch unter dem entlassenen Markus Fiedler so.
Taktisch wollte sich Sander nicht auf ein System festlegen. "Wenn ich zwei gute Stürmer habe, spiele ich mit beiden. Wenn ich vier habe, würde ich auch mit vieren spielen", sagte der 64-Jährige. Er stelle auf, "was Kader und Situation hergeben". Notfalls würde er auch ohne echten Stürmer spielen: "Es reicht mir nicht, nur mit dabei zu sein."