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  5. 1. FC Magdeburg: Eckball-Problem wird bedrohlich - Note 5 für Dominik Reimann

Immer das Gleiche Gegentor Note 5 für Dominik Reimann: Der FCM hat ein großes Eckball-Problem

Beim 5:4-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth erwischte Dominik Reimann keinen guten Tag. War es Formschwäche des FCM-Keepers oder ein Problem im System?

Aktualisiert: 09.02.2026, 12:04
Dominik Reimann sah im Spiel gegen Greuther Fürth nicht gut aus, aber das gesamte Team des 1. FC Magdeburg hatte große Probleme mit den Eckbällen des Gegners.
Dominik Reimann sah im Spiel gegen Greuther Fürth nicht gut aus, aber das gesamte Team des 1. FC Magdeburg hatte große Probleme mit den Eckbällen des Gegners. (Foto: imago/Zink)

Fürth/Magdeburg/DUR/dpa - Historisches haben der 1. FC Magdeburg und die SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga allemal abgeliefert. Acht Tore in der ersten Halbzeit bedeuten die Einstellung des bisherigen Ligarekords.

Am Ende war der FCM glücklich, mit dem 5:4 (5:3) drei wichtige Punkte im Abstiegskampf eingefahren zu haben. Und das, obwohl in der Defensive alle Alarmsirenen schrillten.

Lesen Sie hier: FCM verschafft sich Luft, aber das nächste Kellerduell steht an

Denn dass Fürth überhaupt wieder in die Partie zurückkam, nachdem der FCM einen Rückstand in ein 5:1 zu seinen Gunsten gedreht hatte, lag an der schwachen Verteidigung der Magdeburger bei Eckbällen. Im Fokus vor allem: Kapitän und Torwart Dominik Reimann, der im "kicker" die Note 5 bekam.

Dominik Reimann mit Schwächen bei Eckbällen

Bei der Ecke zum 0:1 kam Reimann zwar raus, faustete dann aber am Ball vorbei. Beim 2:5 war er einen Meter vor der Torlinie stehengeblieben und konnte den Kopfball aus kurzer Distanz nicht mehr abwehren. Beim 3:5 war es eine Mischung aus den ersten beiden Gegentoren: Reimann lief zögerlich Richtung Flanke, kam aber nicht dran und konnte den Treffer so wieder nicht verhindern.

Beim Gegentor zum 0:1 faustetet FCM-Keeper Dominik Reimann unter dem Ball durch.
Beim Gegentor zum 0:1 faustetet FCM-Keeper Dominik Reimann unter dem Ball durch.
(Foto: imago/Zink)

Die Fürther hatte ihre Eckbälle stets nah vor das Tor geschlagen, wo ein großer Pulk an Spielern stand und Reimann das Herauslaufen so erschwerte. Insgesamt wirkte der 28-Jährige aber bei hohen Bällen nach Standards sehr verunsichert.

Auf einzelne Spieler wollte Trainer Petrik Sander die Abwehrschwäche jedoch nicht zurückführen. „Das Verteidigen von Standardsituationen ist eine gemeinsame Aufgabe. Da hat jeder seinen Part zu erfüllen und das so auf einzelne abzuschieben, ist nicht mein Ding“, sagte der 65-Jährige. So verlor auch Jean Hugonet die wichtigen Kopfballduelle vor zwei Gegentoren, überhaupt war der FCM in der Luft schwach.

Standard-Probleme des FCM schon gegen Dynamo Dresden

Dennoch müsse man sich etwas überlegen, das zu verbessern: „Wir werden uns schon noch mal unterhalten, ob man ein bisschen von dieser Mann-orientierten Raumdeckung oder dieser Kombination aus beidem weggeht und sich auf eines fokussiert.“

Schon gegen Arminia Bielefeld am Sonntag (13.30 Uhr, live bei Sky) könnte also eine neue Art der Standardverteidigung beim FCM eingeführt sein, die schnell greifen muss - spätestens dann gegen die Kopfballstärke auf Schalke wird Magdeburg die Stabilität brauchen.

Denn schon bei der 1:2-Heimniederlage gegen Dynamo Dresden Ende Januar hatte der FCM ein Tor nach einem Eckball kassiert. Auch da sah Reimann schlecht aus, als er den Ball im Fünf-Meter-Raum nicht klären konnte und Thomas Keller abstaubte.

In Fürth funktionierte immerhin die Offensive der Blau-Weißen einmal mehr exzellent. Mateusz Zukowski entwickelt sich mehr und mehr zum Nachfolger des abgewanderten Martijn Kaars. Der Lohn: Trotz Wackel-Abwehr bei Eckbällen verließ der 1. FC Magdeburg am Wochenende wieder die Abstiegsränge der 2. Bundesliga.

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