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Kuriose Statistik Wie verhext! Dieses FCM-Phänomen gibt seit Jahren Rätsel auf

Der 1. FC Magdeburg steht in der 2. Bundesliga immer wieder kurz vor einem besonderen Meilenstein. Doch im entscheidenden Moment passiert etwas, das den Lauf stoppt.

Von Nico Esche 14.04.2026, 11:27
Baris Aitk spielt seit Jahren mit dem 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga.
Baris Aitk spielt seit Jahren mit dem 1. FC Magdeburg in der 2. Bundesliga. (Foto: IMAGO / Jan Huebner)

Magdeburg/DUR – Es ist wie verhext! Fast vier Jahre spielt der 1. FC Magdeburg in Folge in der 2. Bundesliga, zudem eine Spielzeit lang in der Saison 2018/19. Doch niemals in der Vereinsgeschichte gelang es dem FCM, eine echte Siegesserie zu starten. Dabei stand der Club mehr als einmal denkbar knapp davor.

Drei, vier Siege in Folge setzen bei Spielern neue Kräfte frei, stärken das Selbstvertrauen, lassen die Beine auf dem Feld auch mal den extra Meter gehen. Eine Situation, die dem Verein im Unterhaus nie vergönnt war.

Lesen Sie auch: FCM nur noch knapp über dem Strich! So läuft der Abstiegskampf

In der laufenden Saison blieb der FCM zwischen dem 14. und 18. Spieltag ungeschlagen. Beginnend mit den Siegen gegen den 1. FC Nürnberg (3:0) und Hertha BSC (2:0), beendet mit den Erfolgen gegen den 1. FC Kaiserslautern (3:2) und Eintracht Braunschweig (3:0). Und dazwischen: ein Remis gegen Holstein Kiel. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Klubhistorie.

FCM-Serie reißt zu Unzeiten

Rückblick: Den entscheidenden Kieler 3:3-Ausgleichstreffer setzte es durch einen Distanzknaller von Holstein-Urgestein Steven Skrzybski und das in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Die FCM-Siegesserie endete, bevor sie zu Laufen begann – Sekunden vor Abpfiff.

Einige Wochen später, der FCM gewann gerade gegen Preußen Münster und den VfL Bochum, da setzte es beim Spektakel gegen den SC Paderborn den 3:4-Treffer von Filip Bilbija – erneut aus der Distanz und nur wenige Minuten vor Abpfiff. Erneut das jähe Ende des Magdeburger Mini-Laufs. Und das sind nur zwei Beispiele aus der laufenden Spielzeit.

Selbst in den erfolgreichsten Zeiten unter Ex-Trainer Christian Titz sollte eine Serie von mehr als zwei Siegen ein Traum bleiben. In der vergangenen Saison wirbelte das Trio „Kaatikouri“ für die Magdeburger, namentlich Martijn Kaars, Baris Atik und Mo El Hankouri.

Baris Atik, Martijn Kaars und Mo El Hankouri sowie Philipp Hercher vom 1. FC Magdeburg beim Spiel gegen den FC Schalke 04.
Baris Atik, Martijn Kaars und Mo El Hankouri sowie Philipp Hercher vom 1. FC Magdeburg beim Spiel gegen den FC Schalke 04.
(Foto: IMAGO / osnapix)

Das Trio kam in der Spielzeit 2024/25 allein in zwei aufeinanderfolgenden Spielen auf gemeinsame 14 Torbeteiligungen bei den Spielen gegen Fortuna Düsseldorf (5:2) und SV Elversberg (5:2).

Aber: In den Partien unmittelbar davor (SC Paderborn) und unmittelbar danach (Eintracht Braunschweig) holte der FCM nur ein Remis, beide Spiele endeten 1:1, in beiden Fällen entschied ein Ausgleichstreffer des Gegners.

In der Saison 2023/24 startete der FCM mit fünf ungeschlagenen Spielen in Folge, drei Siege und zwei Remis. Keine Serie. In der Saison 2022/23 hatten die Blau-Weißen gleich sechsmal die Gelegenheit zu einer Siegesserie. Doch Rostock, Heidenheim, St. Pauli, Paderborn, Sandhausen und erneut Heidenheim hatten etwas dagegen. Es ist wie verhext!

2. Bundesliga: Qualität auf breiter Ebene

Was sagt das über den Zustand und das Mindset der Zweitliga-Mannschaft vom 1. FCM aus, die in der bis dato letzten Drittligasaison sogar ganze viermal eine Serie starten konnte?

Wohl eher weniger über die Motivation der Spieler, als über die Gegebenheiten der 2. Bundesliga. Das deutsche Unterhaus zählt zu den besten Ligen in Europa, die Dichte an Qualität ist hoch.

Kommentar: Jetzt erst recht! FCM kann Klassenerhalt schaffen, wenn ...

Top-Teams, wie sie derzeit der SC Paderborn mit seinen neun ungeschlagenen Spielen in Folge (davon drei Siege in Serie) verkörpern, spielen mit großer Wahrscheinlichkeit kurz darauf erstklassig. Eine Serie zu starten, fällt selbst den besten der Liga nicht leicht.

Und immerhin: Der 1. FCM schafft es trotz Mini-Budget und ohne dicke Sponsorenverträge seit Jahren, in der 2. Bundesliga zu bestehen - trotz ausbleibender Zweitliga-Siegesserie. Bis zum letzten Spieltag der laufenden Saison sind noch fünf Partien zu absolvieren. Es ist also noch nicht zu spät, endlich einen erfolgreichen Lauf zu starten.

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