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Nach neun Jahren Pause Tod von Hannes S.: Neue Hinweise - die Staatsanwaltschaft ermittelt wieder

Wird der tragische Tod von FCM-Fan Hannes S. doch noch aufgeklärt. Die Staatsanwaltschaft Magdeburg ermittelt nach neun Jahren wieder - und hat konkrete Spuren.

Aktualisiert: 17.09.2026, 09:41
Ein Graffiti zeigt FCM-Fan Hannes S., der im Oktober 2016 beim Sturz aus einem fahrenden Zug starb. Wird sein Tod nun doch noch aufgeklärt`?
Ein Graffiti zeigt FCM-Fan Hannes S., der im Oktober 2016 beim Sturz aus einem fahrenden Zug starb. Wird sein Tod nun doch noch aufgeklärt`? (Foto: imago/Lobeca)

Magdeburg/DUR - Der Tod von Hannes S. vor zehn Jahren wurde nie aufgeklärt. Das könnte sich nun ändern. Denn nach neun Jahren hat die Staatsanwaltschaft Magdeburg die Ermittlungen wieder aufgenommen, weil es offenbar neue Hinweise auf ein vorsätzliches Tötungsdelikt gibt.

Darüber berichtet die "Volksstimme" am Donnerstag mit einer langen Recherche. Demnach werden konkrete Hinweise aus der Ultraszene des Halleschen FC geprüft. Auch ein Podcast der Süddeutschen Zeitung ("Der Zug"), der jüngst erschienen war, spielt dabei wohl eine zentrale Rolle.

Wurde Hannes S. aus dem fahrenden Zug gestoßen?

Am 1. Oktober 2016 wurde FCM-Fan Hannes S. bei einem Sprung aus einem fahrenden Zug am Bahnhof in Haldensleben schwer verletzt, am 12. Oktober erlag er seinen Verletzungen. Die genauen Umstände des Todes von Hannes S. sind bis heute unklar.

Im Zug war er von mitreisenden Fans des Halleschen FC mindestens verbal attackiert worden. Ob er aus dem Zug sprang oder gewaltsam hinausbefördert wurde, ist nicht geklärt. Der Tod des damals 25 Jahre alten FCM-Fans ist bis heute der Tiefpunkt in der Fan-Rivalität zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem Halleschen FC.