So lange wie noch nie 21 Tage ohne Spiel für den FCM: Das steckt hinter der XXL-Pause im Herbst
Die Bundesligen begeben sich nach dem Wochenende in eine ungewohnt lange Pause. Was dahinter steckt und was das für die Clubs bedeutet.

Magdeburg/DUR - Beim Blick auf den Spielplan der Saison 2026/27 mag sich so mancher Fan gewundert haben. Denn zwischen dem 6. und 7. Spieltag macht die 2. Bundesliga gleich zwei Wochen Pause. Was steckt dahinter?
Am 18. September 2026 spielt der 1. FC Magdeburg bei der SpVgg Greuther Fürth, erst am 10. Oktober geht es in der Liga dann mit dem Heimspiel gegen Hannover 96 weiter. Stolze 21 spielfreie Tage liegen also zwischen den Partien für die Magdeburger.
Das gab es noch nie im deutschen Profifußball. Grund dafür ist eine Anpassung im Rahmenterminkalender. Denn anstatt drei Länderspielpausen gibt es in der Hinrunde nur noch zwei Abstellungsphasen, die aber länger ausfallen.
Aus drei Länderspielpausen werden nur noch zwei
Die Pausen im September und Oktober werden zu einer XXL-Länderspielphase zusammengefasst. Eine weitere folgt dann noch Mitte November zwischen den FCM-Spielen gegen FC St. Pauli und bei Arminia Bielefeld.
Für die Vereine bedeutet das natürlich eine Umstellung und eine andere Planung, um im Rhythmus zu bleiben und Lagerkoller zu vermeiden. Gut möglich, dass auch der FCM in diesem Zeitraum ein oder mehrere Testspiele plant, um nicht drei Wochen am Stück nur zu trainieren.
Offizielle bekannt ist dazu Stand Mitte September aber noch nichts. Für einige FCM-Profis wird es ohnehin auf Länderspielreise gehen, denn im Kader stehen mehrere Spieler, die auf Nominierungen ihre Landesverbände hoffen dürfen.