Ex-Torjäger im Interview Martijn Kaars zittert mit dem FCM: "Ich sehe einfach sehr viel Unglück"
Im Sommer verlor der 1. FC Magdeburg seinen besten Torjäger, doch hat Martijn Kaars nach wie vor ein Herz für den FCM. Im Interview spricht er über Abstiegskampf und Ex-Mitspieler.

Hamburg/Magdeburg/DUR - Der Weggang von Martijn Kaars kurz vor Transferschluss im Sommer 2025 hat den 1. FC Magdeburg hart getroffen. Ohne seinen Torjäger stürzte der Club in den Abstiegskampf ab, wo er nach wie vor steckt.
"Es war nicht einfach, aber es war mein Wunsch, Bundesliga zu spielen", sagte der Stürmer des FC St. Pauli in einem ausführlichen Interview mit der "Volksstimme". Den späten Zeitpunkt seines Abschieds bedauerte der Niederlage, das sei "schade für die Fans" gewesen.
Martijn Kaars will noch ein FCM-Heimspiel besuchen
Seit Sommer spielt Kaars in der Bundesliga, hat dort aber keinen Stammplatz. "Der Fußball hier bei St. Pauli ist ganz anders als bei Magdeburg in der 2. Liga", sagt der 27-Jährige über seine schwierige Anpassung in Hamburg.

Wie der FCM steckt auch St. Pauli tief im Abstiegskampf. Zu seinem Ex-Verein schaut Kaars, so oft es geht. Auch will er unbedingt noch ein Heimspiel in der Avnet Arena besuchen, um den ehemaligen Kollegen vor Ort die Daumen zu drücken.
Kaars, Hoti und Co.: Die Bilanz der FCM-Abgänge
Erklären kann sich Kaars den Absturz des FCM nicht. "Ich gucke mir die Spiele an und sehe einfach sehr viel Unglück", sagt der Stürmer: "Meiner Meinung nach hat Magdeburg genug Qualität, um direkt in der Liga zu bleiben. Ich hoffe das auch."
Was er über seinen "Nachfolger" Mateusz Zukowski und seinen Ex-Mitspieler Alexander Ahl-Holmström denkt, verriet er im Interview ebenfalls. Zwar trug der Niederländer nur ein Jahr das FCM-Trikot, doch bleibt Magdeburg für Martijn Kaars etwas Besonderes: "Es war eine schöne Zeit und ich glaube, ich werde immer im Kontakt mit den Jungs bleiben."